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  1. #1
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    Schon länger wurde gemunkelt, dass Barnes & Noble nach Expansionsmöglichkeiten in Europa* sucht. Nun wurde man fündig - naturgemäß im nächstbesten Markt nach den USA: in Großbritannien. Der britische Markt ist in der Regel einer der ersten, welcher kurz nach den USA von vielen Content- und Elektronikanbietern erschlossen wird, da lästige Sprachanpassungen wegfallen und die [...]

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  2. #2
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    Wie wir bereits wissen, wird Barnes & Noble in diesem Herbst erstmals außerhalb der USA expandieren - und zwar nach Großbritannien. Vor wenigen Tagen hat der größte US-Buchhändler auch die Verkaufspartner bekanntgegeben mit welchen man zusammenarbeiten will, um den Nook und die dazugehörige Plattform im Vereinigten Königreich populär zu machen. Zuerst hat B&N die Partnerschaft [...]

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  3. #3
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    Barnes & Noble, der größte Konkurrent von Amazon am US-Markt, hat heute zwei neue Tablets vorgestellt, welche den Kindle Fire Tablets den Wind aus den Segeln nehmen sollen. Die beiden Geräte heißen Nook HD und Nook HD+ und sind in zwei unterschiedlichen Displaygrößen erhältlich. Das Nook HD Tablet ist ein 7 Zoll Gerät mit einer [...]

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  4. #4
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    Die technischen Werte, vor allem der Displays, hören sich sehr gut an. Wenn die neuen Geräte auch die gleiche Qualität wie die der alte Generation haben, können sie eine interessante Alternative sein.

    Aber bisher waren die Nooks doch sehr in einer geschlossenen Umgebung. Apps gibt es nur im Nook-Shop. Dieser ist auch sehr mager ausgestattet. Alle Anwendungen, welche es ermöglichen Inhalte von anderen Anbietern zu nutzen sind da nicht zu finden. Auch die Speichernutzung der Geräte war speziell für die Nook-Inhalte ausgerichtet. Für ePubs oder Inhalte von anderen Anbietern stand jeweils nur ein geringer Speicherplatz zu Verfügung. Und die Integration dieser Inhalte in die Nook-Apps,z.B. Cover, war teilweise nicht gegeben.

    Interessant sind die bisherigen Geräte vor allem dadurch, das die aktive Community schnell Rootinglösungen entwickelt hat. Somit waren die Einschränkungen durch die geschlossene Nook-Umgebung schnell behoben.

    Ob das auch mit den neuen Geräten funktioniert?

    Während Nexus7, Amazon Kindle Fire(HD) und auch der Kobo Arc vollwertige Tablet's sind, fehlen dem Nook Tablet's Kamerafunktionen und von der Audioausstattung ein Mikrofone.

    Warten wir also mal auf die in Europa verkauften Geräte.

  5. #5
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    Es gilt ja als offenes Geheimnis, dass Barnes & Noble nach Deutschland exportieren will. Als erstes handfestes Indiz galt schon die Eröffnung eines Firmensitzes in Berlin im April 2012. Echte Auswirkungen hatte das vorerst keine, aber zusammen mit der Ankündigung Barnes & Nobles erstmals außerhalb den USA zur expandieren, war die Gerüchteküche natürlich am brodeln. [...]

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  6. #6
    knuthie
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    Hallo,

    muss es im ersten Satz nicht "expandieren" statt "exportieren" heißen?

  7. #7
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    Die Empörung auf diversen amerikanischen eReader-Blogs und Techniknewsseiten ist derzeit groß. Grund dafür ist, dass ein Leser des Magazins "The Consumerist" davon berichtet hatte, nicht mehr auf ein eBook online zugreifen zu können, welches bereits mehrere Monate zuvor durch ihn bei B&N gekauft wurde. Vom "Löschen gekaufter Bücher" war sofort die Rede, bezahltes Eigentum würde [...]

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  8. #8
    Krimimimi
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    Ich kann nur jedem empfehlen, gekaufte eBooks immer auf dem PC abzuspeichern.
    Es ist ohne Frage bequem, direkt am Reader seine Ebooks zu kaufen und direkt auf diese herunterzuladen ohne den Umweg über den PC zu gehen. Kein Shop garantiert, dass gekaufte ebooks lebenslang für den Kunden gespeichert werden. Meist ist die Rede davon, dass dies ein freiwilliger Service ist, der jederzeit eingestellt werden kann.

  9. #9
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    Nicht nur am PC sichern, sondern auch direkt nach dem Kauf durch Calibre+DeDRM durchjagen. Es gab derartige Aktionen schon bei einigen eBook Shops, also erlaube ich mir alle Händler unter Generalverdacht zu stellen und sichere mir so die Möglichkeit die von mir erworbenen Bücher weiterhin lesen zu können.
    Solange die Buchindustrie nicht beweist dass sie klüger sind als die Musik- und Filmindustrie (aka MAFIIA) muss ich mich als Konsument selbst schützen, auch wenn ich mich damit in einer Grauzone bewege.

  10. #10
    Markus
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    Gebe DRM Abschalter recht. Wir müssen unsere Ebooks selber vor Verlust schützen, heißt DRM entfernen und Sicherungskopien anlegen.
    Meine Büche sind auf dem Kindle, auf der PC Festplatte und bei Sky Drive,der gratis Microsoft Cloud.

    Letztere kann ich sehr empfehlen. Sky Drive bei Microsoft runterladen, Email Konto einrichten bei Hotmail.Hotmail und Skydrive sind verbunden.

    Nun ist Sky Drive ein Teil von der Festplatte, nur eine virtuelle. Ich lagere eine Kopie aller meiner Ebooks da auch immer aus. So hat man weltweit Zugriff auf seine Ebooks, praktisch dazu - man kann sie ggf. auch als Mailanhang verschicken.

    Kindle und Computer gehen durch ein Unglück verloren, dann hat man sie noch in der Cloud.

    Auch USB Sticks sind sehr nützlich um unsere Bibliothek zu sichern.

    Ich schütze meine Bibliothek intensiv,hoffe so auch das meine Kinder später davon proftieren können.

  11. #11
    Krimimimi
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    Normalerweise würde ich sagen, dass man auch Sicherungskopien anlegen kann, ohne den Kopierschutz zu entfernen.

    Bei Amazon stimmt das aber nicht ohne Einschränkung. Wenn man mehrere Geräte /Lese- App hat, dann muss man für jedes auch ein Sicherungskopie erstellen. Jede Sicherungskopie funkioniert nur für die App/ das Gerät, für die sie erstellt wurde. Wenn man ein Gerät ersetzt, z.B. wegen Defekt, dann funktioniert die Sicherungskopie für das Vorgängermodell auch nicht.

    Das bedeutet viel Arbeit und nicht zuverlässig funktionierende Kopie. Entfernt man den Kopierschutz, hat man ein paar Probleme weniger.

    Bei Kopien von ePub- Ebooks mit Adobe DRM ist es übrigens nicht so. Da funktionieren die Sicherungskopien auf allen Geräten, die mit der gleichen Adobe- ID autorisiert sind (auch wenn ein Nachfolgegerät wieder auf dieser ID autorisiert wurde). Hier ist ein Entfernen des Kopierschutzes nicht unbedingt notwendig.

  12. #12
    oshannon
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    Ich möchte meine gekauften ebooks grundsätzlich bei mir auf der Festplatte haben. Jetzt fühle ich mich in meiner Denkweise bestätigt.

  13. #13
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    Wenn man die Lieferschwierigkeiten für den Kindle Paperwhite als Indikator für den Erfolg des Weihnachtsgeschäfts von Amazon nimmt, dann dürfte das neue Jahr in der Firmenzentrale des Versandhändlers wohl mit einem breiten Grinsen beschritten worden sein. Der neue Amazon Reader war praktisch überall auf der Welt ausverkauft bzw. nur mit starker Lieferverzögerung zu haben. Anders [...]

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  14. #14
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    Ich denke die Tabletrevolution wird noch ein wenig herbeigeredet, bis es klappt und ausserhalb des eBook Marktes waren die Tablet wohl gigantisch. Laut versch Newsmeldungen wurden am 24.12. Mehr Tablets als Smartphones aktiviert.
    Der Notstand beim PW lässt sich natürlich auch damit erklären das Amazon für den US Markt gebunkert hat und in Japan einen Kampfpreis angesetzt hat.
    Bei B&N bin ich gespannt was die Gesamtjahreszahlen sagen, da der Glow ja einen zeitlichen Virsprung hatte, aber natürlich gegen Kobo und PW technisch verlieren musste. Auch die aggressiven Preise bei bleibenden Kosten müssen das Ergebnis drücken.
    Ich denke B&N könnte antizyklisch zu Amazon im Frühjahr eine neue Hardware vorstellen und 2013 einfach stark beginnen und sich als neuester Reader des Jahres positionieren, statt im Herbst mit allen anderen in einem Topf zu sein evtl sogar schon Weihnachten 2013 den Preis senken.
    Oder schwarzmalerisch sich aus dem Hardwaregeschäft zurückziehen und einen Partner wie Pocketbook suchen. Doch an irgendeiner Schraube sollte B&N drehen, da sonst die Investoren die Reissleine ziehen.
    Bei Amazon ist immer alles gleich die Börse belohnt A für Gewinn und Verlust. Irre.
    Ich darf sagen das der T2 bei uns super gelaufen ist und auch die Instore eBook Verkäufe auf einem guten Weg sind.

  15. #15
    Chalid
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    Ja, könnte natürlich sein, dass Barnes&Noble schon bald einen neuen Reader rausbringt. der Glowlight wurde ja auch Mitte 2012 auf den Markt gebacht. Mal sehen

  16. #16
    Altschneider
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    Sony PRS-T1 weiß (gepimpt); Kobo Aura HD Onyx
    Es sind verschiedene Zielgruppe, die Leute, die mit ihrem Tablet lesen und die, die dafür einen Reader benutzen. Erstere dürften eher Gelgenheitsleser sein, die auch mal einen Roman lesen, aber überwiegend mit PDFs arbeiten, auch die große Gruppe der Zeitungs- bzw. Zeitschriftenleser dürfte eher eine Tablet nutzen.

    Die Gruppe der Viel- und Gernleser, die eher Sachtexte und Romane lesen, also große Fließtextmengen, sind die Zielgruppe für E-Reader. Denen ist es dann auch wert, Geld für ein reines Lesegerät auszugeben (mit einigen Funktionalitäten wie Notizen, Internetaustausch etc., aber dennoch mit dem Schwerpunkt lesen). Und dann noch Leute wie ich, für die Lesen auch ein Ruhe- und Erholungsraum ist, wo ich nicht durch zusätzlich Spiel-, Film und Kommunikationsmöglichkeiten abgelenkt werden will. Daher entscheiden sich auch viele Tablettler für eine zusätzlichen Reader.

    Solange die Begrifflichkeiten aber wild durcheinandergehen, wird es wohl auch immer wieder zu Fehleinschätzungen kommen. Computer, auf denen auch Reader-Programme laufen, werden mit E-Buch Lesegeräten in einen begrifflichen Topf geworfen, PDF als E-Buch Format behandelt und mit EPUB und AZW auf eine Stufe gestellt. Ich kenne das aus unserem Verlag, dass geht alles wild durcheinander.

    So erklärt sich für mich auch, dass bei E-Buch Lesegeräten die Kernfunktionalität, das Lesen von Texten, großteils weniger komfortabel ist als z.B. E-Reader Programme wie Coolreader es bieten.

    Man muss wohl abwarten, bis sich die PR-Nebel gelichtet haben und die Marktbedürfnisse klar werden.

    Ansonsten Euch ein gutes und weiterhin erfolgreiches neues Jahr.

  17. #17
    newpersonneuperson
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    Also, ich hätte auf alle Fälle einen eReader mit eInk-Technologie lieber als Tablets mit LCD/...-Displays für das Lesen von eBooks. Leider hat B&N es verpasst, am Ende von 2012 einen besseren eReader mit eInk auf dem Markt zu bringen, der womöglich mit Amazon Kindle PW oder Kobo Glo konkurrieren könnte. So könnte auch B&N vielleicht bessere Verkaufszahlen erzielen?

  18. #18
    tak
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    B&N ist doch auch wie Kobo ein Bücherladen?
    Was will man da mit Tablets? Anderen Content als eBooks können sie doch kaum verkaufen? Amazon dagegen hat ja Musik, Filme, eigenen Appstore und eben eBooks. Oder sind das normale Android Geräte mit Google Play?
    Aber dann gehe ich doch nicht, auf Deutschland übertragen, in ein Thalia um mir ein Tablet zu kaufen, sondern in den Media Markt?

    Sicherlich ist so ein Tablet fein um die eigene eingeschworene Kundschaft zu bedienen, aber bei einem Buchverkäufer sollen Bücher/eBooks die wichtigere Rolle spielen und da hat B&N halt das Weihnachtsgeschäft verpennt.

    Neben den modernen Geräten sieht der alte Nook recht alt aus.

    Und dabei konnte B&N Amazon recht erfolgreich die Stirn bieten, Impulse für die ganze Branche setzen- ob mit dem günstigen Preis oder toller Technik.

    Aber die hohen Investitionen kosten Geld, wahrscheinlich wollte man endlich Gewinne sehen. Wobei hat B&N nicht eine Finanzspritze von Microsoft bekommen? Und irgendwie hat ja auch Bookeen Cybook sehr schnell geschafft einen guten Reader auf die Beine zu stellen, man hätte doch von B&N erwartet mithalten zu können?

  19. #19
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    In den letzten Tagen haben sich die Negativmeldungen zu Barnes & Nobles Nook Geschäft förmlich überschlagen. Einem New York Times Artikel zufolge, denkt Barnes & Noble daran das Nook-Hardwaregeschäft aufzugeben, oder zumindest auszulagern. Demnach will man stärker auf Inhalte und die Lizenzierung des Nook Contents setzen und möglicherweise durch andere Hersteller produzierte Geräte vertreiben. Barnes [...]

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  20. #20
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    ich glaube der zug für barnes and noble am deutschen markt ist spätestens mit der tolino vorstellung endgültig abgefahren. es gibt nicht unbegrenzt platz für solche angebote und alle anderen anbieter haben hier schon einen namen. barnes and noble kennt hier niemand und die ebook reader sind auch von gestern.

  21. #21
    sento
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    Also ich finde die Aussage, dass sie die E-Ink-Geräte vernachlässigen falsch. Sie haben als erste letztes Jahr einen beleuchteten Reader herausgebracht.
    Ein neues Gerät. Wie viel hat Amazon letztes Jahr gebracht? Genauso viele.
    Das Amazon Gerät am Ende des Jahres war technologisch einfach besser. Deshalb kümmert sich B&N doch nicht weniger um die E-Ink-Geräte.
    Des Weiteren sind in den USA auch nicht Kobo und Amazon B&N den Rang abgelaufen, sondern nur Amazon. Kobo mag Lieferschwirigkeiten gehabt haben, aber nicht im Heimatmarkt von B&N.

    Die Geschäftsstrategie von Barnes ist letztlich gescheitert. Der Versuch durch erhebliche Investitionen in das Digitalgeschäft Zukunftsfähig zu werden, war ein Reinfall. Sie haben die Gewinne aus den stationären Geschäft immer wieder in das digitale gesteckt. Das Ergebnis sind horrende Verluste in diesem Segment und das stationäre Geschäftsmodell wird nicht weiterentwickelt.
    Im laufe der nächsten Jahre wird B&N seine Nooksparte veräußern müssen. Die nötigen Investitionen können sie sich nicht mehr leisten und sie brauchen einen starken Partner, der dazu in der Lage ist. Ich denke Microsoft wird seinen Anteil weiter ausbauen und Barnes wird seine Tablets einstampfen und von einem Dirttanbieter entwickeln lassen. So dass sie sie nur noch vertreiben.

  22. #22
    Chalid
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    Hm, also ich denke nicht, dass die Einschätzung falsch ist.

    Es stimmt zwar, dass man in den USA nur gegen Amazon bestehen musste, aber die Aussage bezüglich der Lieferschwierigkeiten sollte eigentlich nur verdeutlichen, wie wichtig eInk-Geräte noch immer sind und Barnes & Noble hier letztendlich mit der Strategie auf Tablets zu setzen gescheitert ist.

    Ebenfalls richtig ist, dass B&N einen neuen eBook Reader auf den Markt gebracht hat. Allerdings hat man sich dabei im Grunde nur darauf beschränkt, das bestehende Gerät mit einer Lichtträgerfolie auszustatten. Weder an der sonstigen Hardware, noch an der Software, noch am Design wurde etwas verändert. Der Kostenaufwand für die Entwicklung dürfte also ausgesprochen gering gewesen sein. Im Gegensatz zu den technisch sehr guten Tablets, welche sicherlich erheblich höhere Entwicklungskosten erfordert haben.

    Und da sehe ich dann eigentlich schon eine Vernachlässigung des eInk-Marktes. Man wollte eben kein Geld in die Hand nehmen, um einen neuen eBook Reader zu produzieren.

    Aber man wird's vermutlich eh in Kürze sehen, wie B&N das weiter handhaben will. Die letzten eBook Reader Vorstellungen sind alle in der ersten Jahreshälfte geschehen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

  23. #23
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    Warum ein gutes Design ändern? Das Gerät muss doch nicht immer anders aussehen. Das iPad sieht auch mehr oder minder immer gleich aus.
    Was hat Kobo denn mehr gemacht als eine Folie draufzukleben? Ein schnellerer Prozessor, aber die Geräte von B&N sind nun nicht langsam. Ansonsten hat Kobo doch auch nichts weiter gemacht, als einen Touch mit Beleuchtung.
    Die Lieferschwierigkeiten bei Kobo könnten auch einfach damit zusammenhängen, dass schnell das Gerät raus musste und die Kapazitäten daher schlecht geplant waren. Wir haben keine Verkaufszahlen für die einzelnen Kobogeräte. Wir wissen nicht wie sich Glo, Mini, Touch und Arc im Einzeln verkauft haben.

    Ich finde es einfach unsinnig, schnell ein Gerät auf den Markt zu werfen, wenn mein normaler Entwicklungszyklus erst gegen Ostern/Mai ein neues Gerät vorsieht. Das Ergebnis wäre vielleicht ein halbgares Gerät mit Bugs.
    Gehetzt schnell etwas aus den Entwicklungslabors auf den Markt zu werfen, war selten eine schlaue Entscheidung.

  24. #24
    Chalid
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    Naja ... auch wenn sich von der Formensprache beim Kobo Glo nicht viel geändert hat, im Grunde wurde doch fast die ganze Hardware getauscht - ebenso wie die Software andauernd weiterentwickelt wurde.

    Ich finde das Design des Nook Touch auch nicht schlecht, aber er hat halt nur einen 800x600 Pixel Bildschirm und eine alte Lichtträgerfolie. Zumindest ersteres hätte man schon im Mai 2012 problemlos tauschen können. Auch wäre es sicherlich möglich gewesen, die Lichttechnik später gegen eine andere auszutauschen - wenn man schon sonst nichts am Hardwaredesign ändern will.

    Wie gesagt, ich sehe das immer in Kombination mit den beiden Tablet-Neuerscheindungen. Da hat man viel Geld investiert und tut es mit den niedrigen Preisen immer noch.

    Dagegen musste man in den Nook Simple Touch (with Glowlight) seit Anfang 2011 vermutlich kaum noch irgendetwas investieren. Das Geld das man für die ganzen Gutschriften und Rabatte bzw. die Tabletentwicklungen in die Hand genommen hat, wäre meiner Erachtens besser investiert gewesen, wenn man den Nook Touch modernisiert und sich damit weiterhin auf das eBook-Kerngeschäft konzentriert hätte.

  25. #25
    SPF30
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    ich denke man hat sich hier von den ganzen analystengeschwafel dreinreden lassen. die tablets sind zwar gut, aber wozu braucht ein buchhändler sowas? ebook reader waren schon immer ein nischenprodukt, da sie eben nur eine sache beherrschen und ein ganz bestimmtes publikum ansprechen. darauf muss man sich als buchhändler konzentrieren und nicht auf irgendwelche multimediageräte und inhalte wie serien, filme, apps usw. dass man da nicht mit google, amazon oder apple mithalten kann, ist doch wirklich keine überraschung.

    beim glowlight hat man sich eben einen sehr schlechten zeitpuntk ausgesucht, diesen auf den markt zu bringen. damit hat man zwar in den ersten wochen ebenfalls lieferprobleme gehabt, weil der ansturm angeblich so groß war, aber zum wichtigeren weihnachtsgeschäft, hat sich kein mensch mehr dafür interessiert - selbst mit den preisabschlägen.

  26. #26
    sento
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    Die Frage ist, ob mehr Investitionen in ein E-Ink-Gerät erfolgreich gewesen wäre. Die Tablets waren konkurrenzfähig und liefen in den vergangenen Jahren auch nicht schlecht. Obwohl sie hardwaretechnisch konkurrenzfähig bleiben, rutschen sie hier ab. Wäre es beim E-Ink dann nicht genauso?
    Ich glaube das Intelligenteste ist das Hardwaregeschäft zu verkaufen an einen starken Technologiepartner, der sie dann weiterentwickelt. Vor allem bei Tablets. Das E-Ink-Gerät werden wohl die wenigsten haben wollen, da es nicht in ihre Strategie passt. B&N konzentriert sich dann hauptsächlich auf Vertrieb und Inhalte.

    Ich sehe nur, dass sie Unsummen von Geld in das Hardwaregeschäft stecken und es sich einfach nicht rentiert und das Loch immer größer wird. Geld, das aus dem stationären Bereich abgezogen wird. Dieser kriselt so schon und wird daher nicht weiterentwickelt.
    Alleine schaffen sie es digital nicht, weil ihnen das Geld ausgehen wird. Es wäre daher sinnvoller sich mit einem Partner zusammen zu tun, der die Mittel hat eine Expansion voranzutreiben. Das sehen wir bei Kobo. Seit Rakuten sie übernommen hat wird im Eiltempo expandiert. Dieser Zug ist für B&N bereits abgefahren.
    Sie kämpfen in einem gesättigten Markt für das halten ihrer Marktanteile und müssen dafür große Summen investieren. Das nimmt so kein gutes Ende.

  27. #27
    GeorgF
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    Ich bin wie Chalid und SPF30 der Meinung, dass B&N wirklich den eReader Markt vernachlässigt und zu stark auf die Tablets gesetzt hat.

    Nook Color war ein recht erfolgreicher Tablet, aber damals war die Konkurrenz im Bereich "7 Zoll und billig" noch nicht so groß.
    Neben Nexus 7, iPad Mini und Kindle Fire (die ja auch im Schatten der normalen Kindles stehen) ist wenig Platz für andere Anbieter, erst recht für keinen Buchhändler.

    Ja Hardwaregeschäft kostet viel Geld, aber genau deswegen soll man sich auf das Wesentliche konzentrieren- für einen Buchhändler natürlich die eReader und zum wichtigen Weihnachtsgeschäft sah B&N einfach alt aus.

    Und egal wie gut der Simple Touch ist, ich denke, dass der Kunde einfach psychologisch was neues will. Ich glaube kaum das die Beleuchtungsfolie für ein altes Modell Unsummen verschlang, neue Tablets dagegen schon.

    Kobo hat auch Tablets im Angebot, aber im Mittelpunkt stehen eindeutig die eBook Reader.

  28. #28
    sento
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    Zitat Zitat von GeorgF Beitrag anzeigen
    Kobo hat auch Tablets im Angebot, aber im Mittelpunkt stehen eindeutig die eBook Reader.
    Kobos Fokus liegt aber nicht in den Staaten. Der E-Ink-Markt in den Staaten ist weitestgehend gesättigt. Die großen Umsätze werden dort inzwischen mit Tablets gemacht, die ein wachsendes Segment sind und immer mehr Menschen mit ihnen lesen. Wenn die Menschen dann über Google, Apple und Amazon kaufen, dann hat B&N verloren. Daher macht es in den USA mehr Sinn in Tablets zu investieren, als in einen traditionellen Reader. Ein neues E-Ink-Gerät würde nur Sinn machen, wenn man viele Neu- und Erstkunden erwartet. Sie hatten im Mai bereits einen neuen Nook auf den Markt gebracht. Wer einen Nook mit Beleuchtung wollte hat bereits einen. Erstkunden hingegen gibt es in solch einem gesättigten Markt, in dem zwei Spieler übrig sind und ihre Systeme gegeneinander abgeschottet haben, kaum noch. Es macht für einen bisherigen Amazonkunden keinen Sinn zu wechseln. Er kann seine Bücher nicht mitnehmen. Das gleiche in der Nookwelt.
    Die Lieferschwierigkeiten bei Amazon kamen hauptsächlich durch den weltweiten Launch zu stande. In Amerika tauschen meines Erachtens die Menschen nur ihren alten Kindle, gegen einen PW aus. Richtige Neukunden generieren sie mit dem PW wohl nicht. Das erreichen sie durch ihre Tablets. Auf denen man auch wesentlich mehr konsumieren kann.

  29. #29
    Tmshopser
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    Ich glaube nicht an einen Erfolg von B & N in Deutschland. Dafür bilden sich jetzt doch schon andere Allianzen.

    B & N hat den richtigen Zeitpunkt verschlafen. Leider.

    Was Geräte und Ökosystem betrifft, muss man eine differenzierte Betrachtung machen.

    Sowohl eInk wie Tablets sind durchdacht und von guter Qualität. Sie sind speziell für den Bereich Lesen, Hören und Video entwickelt worden und erfüllen doch immer noch die Erwartungen.

    Bei den Nook Tablets (z.B. Nook Color/Tablet) fehlen doch wohl einige Hardwarekomponenten wie GPS oder Mikrophone, wie sie bei anderen, vollwertigen Tablets vorhanden sind.
    Ausgestattet sind die Nooks mit Android und einem SD-Karten-Slot. Das, und der günstige Preis, hatte dazu geführt, das eine große Interessengemeinschaft zahlreiche Softwareveränderungen oder alternative OS wie Cynogenmod entwickelt hat.
    Inzwischen gibt es aber viele andere Hersteller mit ebenso guten Geräten.

    Das auf Android basierende System ist komplett in das Nook-Ökosystem eingebunden und doch recht geschlossen. Zwar ist dieses sehr komfortabel und einfach zu bedienen aber Inhalte von anderen Anbietern können nur umständlich hinzugefügt werden. Auch auf den Speicherplatz wirkt sich das aus. Beispiel bei meinem Nook Color: 8 GB Speicher, davon ca. 2 GB für System, 5 GB für Daten aus dem Nook-Ökosystem und nur 1 GB von anderen Quellen. Apps können im Grunde nur direkt aus dem Nook-Shop gekauft werden. Dieser ist, gelinde gesagt, schlecht ausgestattet.

    Solche Zustände sind sicherlich nicht mehr zeitgemäß. Ein Kunde möchte nicht eingesperrt sein und frei entscheiden können wo er etwas kauft.
    Gerade auf dem Tablet-Markt gibt es jetzt viele Alternativen. Samsung Galaxy und Nexus sind da nur einige Namen.

    Tolino kann für den deutschen Markt die richtige Richtung sein.

  30. #30
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    Barnes & Noble macht wieder einmal Schlagzeilen. Diesmal allerdings nicht mit Übernahmegerüchten oder schlechten Quartalszahlen, sondern mit einer Kauf-Aktion für das Nook HD+ Tablet und den Simple Touch eBook Reader. Wer eines der hochauflösenden Full HD Tablets ab 269 US-Dollar kauft, der bekommt einen Nook Simple Touch eBook Reader im Wert von 79 US-Dollar kostenlos [...]

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  31. #31
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    Barnes & Noble hat es am Heimatmarkt in den USA nicht leicht. Die Marktanteile sind durch Amazons Aufstieg stark unter Druck geraten und der US-eBook-Markt bewegt sich langsam zum Punkt der Sättigung. Damit sind die Möglichkeiten für Barnes & Noble in den USA den Spieß noch umzudrehen stark begrenzt, sodass sich das Unternehmen vor Kurzem [...]

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  32. #32
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    Ich denke, das ist ein guter Schritt und sorgt hoffentlich für etwas mehr Konkurrenz. Es geht mir nicht darum, das große "A" schlechtzumachen, aber Konkurrenz ist meistens gut.

    Zumal ich auch eher den Eindruck habe, dass die die Einführung eines neuen Readers und die Marktexpansion koppeln, um so Kosten zu sparen.

    Ich bin jedenfalls gespannt, was dabei herauskommt.

  33. #33
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    Was ist denn das große A?

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  34. #34
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    Das große A ist Amazon. Kürze ich gerne so ab.
    Ist allerdings völlig wertfrei gemeint.

  35. #35
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    Zitat Zitat von Chris76 Beitrag anzeigen
    Ich denke, das ist ein guter Schritt und sorgt hoffentlich für etwas mehr Konkurrenz. Es geht mir nicht darum, das große "A" schlechtzumachen, aber Konkurrenz ist meistens gut.

    Zumal ich auch eher den Eindruck habe, dass die die Einführung eines neuen Readers und die Marktexpansion koppeln, um so Kosten zu sparen.

    Ich bin jedenfalls gespannt, was dabei herauskommt.
    Ja, Konkurrenz ist immer gut und belebt das Geschäft.

  36. #36
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    das ist ja mal eine echte kampfansage. hoffentlich gibts sowas bei uns auch mal mit ähnlichen geräten. sony prs-t2 für 35 euro....

  37. #37
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    Die Geräte sind sicher gut. Ich habe von denen einen Nook Color und bin damit immer noch zufrieden.
    Aber ohne "Veränderungen" sind die Geräte doch alle recht eingebunden in die abgeschlossene Nook-Welt.
    Sie sind nicht so offen wie PocketBook und Co.

  38. #38
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    Super, danke für den Tipp. Habe gerade einen für meine Schwester bestellt

  39. #39
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    Die Dinger basieren ja auf Android. Also Rooten und das Nookzeugs runterwerfen.

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  40. #40
    kontrabas
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    Schade nur, dass man den Nook Simple Touch aus Deutschland nicht bestellen kann. Das Angebot gilt leider nur für UK-Kunden. In D kann man sich nur aufs Warten einstellen; weiß jemand, ob Barnes & Noble in Berlin (Medienberichten zufolge sollen sie ja dort eine Dependance eröffnet haben) schon ein Geschäft eröffnet hat?

  41. #41
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Die Dinger basieren ja auf Android. Also Rooten und das Nookzeugs runterwerfen.

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
    Und welchen Vorteil bringt das?

  42. #42
    Dimitri
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    Mit Aldiko drauf wäre es ein guter, vollwertiger und günstiger Reader.

  43. #43
    Chalid
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    Zitat Zitat von kontrabas Beitrag anzeigen
    Schade nur, dass man den Nook Simple Touch aus Deutschland nicht bestellen kann. Das Angebot gilt leider nur für UK-Kunden. In D kann man sich nur aufs Warten einstellen; weiß jemand, ob Barnes & Noble in Berlin (Medienberichten zufolge sollen sie ja dort eine Dependance eröffnet haben) schon ein Geschäft eröffnet hat?
    Mit Borderlinx ([Bitte einloggen oder registrieren um Links zu sehen.]) kann man den Reader auch nach Deutschland bestellen. Sollte unterm Strich so um die 50 Euro kosten.

  44. #44
    Trillian
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    Mir kommt vor, dass ich in den vergangenen Jahren mal gelesen habe, dass es bei den B&N-Geräten eine Begrenzung beim Speicher für nicht Barnes & Noble Dokumente gibt. Ich nimm jetzt nur eine erfundene Zahl, weil ich mich nicht erinnern kann: also sagen wir mal das Gerät hat 4 GB Speicherplatz - davon waren dann etwa 3GB für B&N-Bücher reserviert und nur 1 GB war frei für anderen Content. Haben die das damals bzw. in der Zwischenzeit wieder geändert?!

  45. #45
    ebooker
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    Zitat Zitat von Trillian Beitrag anzeigen
    Mir kommt vor, dass ich in den vergangenen Jahren mal gelesen habe, dass es bei den B&N-Geräten eine Begrenzung beim Speicher für nicht Barnes & Noble Dokumente gibt. Ich nimm jetzt nur eine erfundene Zahl, weil ich mich nicht erinnern kann: also sagen wir mal das Gerät hat 4 GB Speicherplatz - davon waren dann etwa 3GB für B&N-Bücher reserviert und nur 1 GB war frei für anderen Content. Haben die das damals bzw. in der Zwischenzeit wieder geändert?!
    So viel ich weiß konnten Nook-Kunden das Gerät irgendwo abgeben, wobei dann der "unabhängige" Speicher erhöht wurde. Sonst kann man das Gerät eben auch rooten und den kompletten Speicher nutzen..

  46. #46
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    Zitat Zitat von Chalid Beitrag anzeigen
    Mit Borderlinx ([Bitte einloggen oder registrieren um Links zu sehen.]) kann man den Reader auch nach Deutschland bestellen. Sollte unterm Strich so um die 50 Euro kosten.
    Danke für den Hinweis. Allerdings ist das ein Preissteigerung von gut und gerne 40 %. Nicht gerade wenig. Im Angebot ist der günstigste Kindle als auch in dieser Region. Allerdings bassiert das Gerät auf Android und kann gerootet werden. Und gegen einen PRS T2 ist der Preis immer noch super...

  47. #47
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    Offenbar schon out of stock. Packt man allerdings das andere Modell Nook Glowlight in den Warenkorb, fällt auf, dass man nur UK als Land wählen kann, sodass man ohne entsprechende Adresse dort wohl keine Bestellung aufgeben kann. Wird wohl beim unbeleuchteten Modell auch so gewesen sein. Bleibt zu hoffen, dass das Erschließen der internationalen Märkte auch hierzulande irgendwann für noch attraktivere Gerätepreise sorgt. Was in letzter Zeit so passiert, ist ja schon ordentlich.

  48. #48
    Trillian
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    So viel ich weiß konnten Nook-Kunden das Gerät irgendwo abgeben, wobei dann der "unabhängige" Speicher erhöht wurde. Sonst kann man das Gerät eben auch rooten und den kompletten Speicher nutzen..
    Vielen Dank! Also hab ich mir nicht eingebildet, dass es so eine Begrenzung wirklich gab/gibt ich habe gerade auf der UK Seite nachgeschaut und beim Nook Glow sind von 2GB 750MB für B&N Bücher reserviert. Da man aber den Speicher mit einer Memorycard erweitern kann, ist es halb so schlimm.

  49. #49
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    ... und 2GB werden wohl genug sein oder?

  50. #50
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    Zitat Zitat von Pes Planus Beitrag anzeigen
    ... und 2GB werden wohl genug sein oder?
    ich packe meinen Reader nie voll - mehr als drei oder vier Bücher sind gleichzeitig nie drauf. Aber um das geht es gerade nicht. Mir geht es darum, dass für Nicht-B&N-Bücher nicht viel Platz ist. Wenn man vom Gesamtspeicher von 2GB die 750MB, die für Barnes and Noble Bücher reserviert sind, abzieht, dann bleibt nicht viel übrig. Vor allem weil meist bei dem angegebenen Speicher der für das Betriebssystem noch inkludiert ist. Also bleiben keine 2GB am Ende übrig. Deswegen ist die Erweiterung mit einer Memorycard nicht schlecht - vor allem für Personen, die nicht nur bei Barnes & Noble einkaufen wollen. Darum gings mir.
    Geändert von Trillian (03.05.13 um 20:19 Uhr)

  51. #51
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    Zitat Zitat von Pes Planus Beitrag anzeigen
    ... und 2GB werden wohl genug sein oder?
    Beim Nook Simple sind es halt nur 256 MB

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  52. #52
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    Tatsache - das hatte ich überlesen, aber selbst 250MB dürften ausreichend sein...

  53. #53
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    Zitat Zitat von Pes Planus Beitrag anzeigen
    Tatsache - das hatte ich überlesen, aber selbst 250MB dürften ausreichend sein...
    Nicht unbedingt
    Aber dann muss man halt Rooten

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  54. #54
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    Mit den Tablets Nook HD und Nook HD+ hat der US-Buchhändler Barnes & Noble zwei technisch hervorragende Geräte im Angebot, die zudem auch noch relativ günstig zu haben sind und wo man dank diverser Preisreduktionen manchmal sogar ein richtiges Schnäppchen schlagen kann. Einen großen Nachteil hatten die Android-betriebenen B&N-Tablets allerdings: Sie waren bisher nicht an [...]

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  55. #55
    Tmshopser
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    Für mich ist das nur notwendiger Schritt und Anerkennung der Realität.
    Wenn wir auf dem amerikanischen Markt die aktive Entwicklerschar anschauen, kann man sehen, das als erstes die Nook*s gerootet wurden damit Google und Co installiert werden konnte.
    Geändert von Tmshopser (04.05.13 um 13:17 Uhr)

  56. #56
    sento
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    Es bleibt also abzuwarten, wie Amazon auf diese Veränderung reagieren wird.
    Amazon wird verfahren wie bisher.
    Das Google Nexus hat beispielsweise die Umsätze nicht geschmälert und war ebenfalls sehr attraktiv im Gegensatz zum geschlossenen Kindle-Fire.

    Es wird für B&N auch nicht reichen einfach den Play Store hinzuzufügen. Sie sollten wirklich überlegen, ob sie nicht aus dem Geschäft mit Tablets aussteigen wollen.

  57. #57
    Dimitri
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    250 MB sind wirklich nicht viel.
    Das könnte dem entsprechen, was ich gerade auf meinem Reader habe.
    Bei manchen Kobo Modellen war eine 4GB Karte verbaut aber nur 2GB eingebunden.
    Konnte man hier vielleicht auch durch formatieren oder partitionieren den Speicher vergrößern bzw umlagern?

  58. #58
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen

    Sie sollten wirklich überlegen, ob sie nicht aus dem Geschäft mit Tablets aussteigen wollen.
    Wieso sollte die Firma solche Überlegungen anstellen?

  59. #59
    sento
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Wieso sollte die Firma solche Überlegungen anstellen?
    Normalerweise macht man so etwas, wenn man seit Markteintritt nur Geld damit verbrannt hat, die Verluste immer und immer höher ausfallen, während die Verkaufszahlen nur einen Weg kennen: nach unten. Sie können natürlich weiter ihr Geld verheißen. Das ist der Geschäftsführung unbenommen.
    Ich sage mir nur immer, dass man über einen Kurswechsel nachdenken sollte, wenn die Strategie seit Jahren nicht fruchtet und die Talsohlen immer tiefer werden.

  60. #60
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Normalerweise macht man so etwas, wenn man seit Markteintritt nur Geld damit verbrannt hat, die Verluste immer und immer höher ausfallen, während die Verkaufszahlen nur einen Weg kennen: nach unten. Sie können natürlich weiter ihr Geld verheißen. Das ist der Geschäftsführung unbenommen.
    Ich sage mir nur immer, dass man über einen Kurswechsel nachdenken sollte, wenn die Strategie seit Jahren nicht fruchtet und die Talsohlen immer tiefer werden.
    Woher kennen Sie denn die Zahlen? Also ich frage aus Interesse, weil Sie schreiben das so, als wüßten Sie das genau. Ist das so, oder vermuten Sie nur?

  61. #61
    Chris76
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    Ich interpretiere den Schritt nur als Reaktion auf den Markt, sprich die Nachfrage ist vorhanden. Zumal es zusammen mit der jetzigen Aktion wohl den Bekanntheitsgrad und natürlich die Verbreitung steigern soll.

  62. #62
    sento
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Woher kennen Sie denn die Zahlen? Also ich frage aus Interesse, weil Sie schreiben das so, als wüßten Sie das genau. Ist das so, oder vermuten Sie nur?
    Schauen sie sich einfach die Geschäfts- und Verkaufszahlen der letzten Jahre der Nook Media Abteilung an. Es sieht schwarz aus. Allein die zurückgehenden Verkäufe des Weihnachtsquartals (darüber wurde auch hier berichtet) sind ein schwerer Schlag für die Investitionen, die getätigt wurden.
    Des Weiteren häufen sich dir Gerüchte auf eine Abspaltung dieser Sparte. Erst heute kursieren wieder neue Gerüchte über einen Komplettverkauf an Microsoft für 1 Milliarde Dollar.
    Wo so viel Rauch aufsteigt, da ist meist auch ein Feuer. Die Abspaltung der Gerätesparte wird kommen.

  63. #63
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Schauen sie sich einfach die Geschäfts- und Verkaufszahlen der letzten Jahre der Nook Media Abteilung an. Es sieht schwarz aus. Allein die zurückgehenden Verkäufe des Weihnachtsquartals (darüber wurde auch hier berichtet) sind ein schwerer Schlag für die Investitionen, die getätigt wurden.
    Des Weiteren häufen sich dir Gerüchte auf eine Abspaltung dieser Sparte. Erst heute kursieren wieder neue Gerüchte über einen Komplettverkauf an Microsoft für 1 Milliarde Dollar.
    Wo so viel Rauch aufsteigt, da ist meist auch ein Feuer. Die Abspaltung der Gerätesparte wird kommen.
    Ich kenne diese Zahlen nicht, wo wird denn so etwas veröffentlicht? Wenn diese Zahlen aber schwarz sind, dann passt doch alles?

  64. #64
    sento
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Ich kenne diese Zahlen nicht, wo wird denn so etwas veröffentlicht? Wenn diese Zahlen aber schwarz sind, dann passt doch alles?
    Im letzten Quartal entstand vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen etc. ein Verlust von 6.1 Millionen Dollar. Die Nook Media Sparte schrieb dabei einen Verlust von über 190 Millionen Dollar vor Zinsen, Steuern, etc. Hauptgrund unter anderen die schlechten Verkaufszahlen der Geräte. (Quelle: [Bitte einloggen oder registrieren um Links zu sehen.])
    Die Zahlen sind durch die Bank weg schlechter als im Jahr zuvor. Aussicht: es wird noch schlimmer!

    Trotz aller Investitionen reißt die Nook-Sparte den Gesamtkonzern ins Minus. Das führt dazu, dass Investitionen in den Bereich, der noch Geld bringt - das traditionelle Buchgeschäft - vernachlässigt wird.
    Nach all diesen Jahren hat der Nook keine Gewinne gebracht und immer nur die Verluste ausgeweitet. Das kann so nicht weiter gehen. Irgendwann wären sie bankrott.
    Geändert von sento (10.05.13 um 00:05 Uhr)

  65. #65
    Chris76
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    Und gerade deswegen machen sie mit diesen Änderungen einen Schritt auf den Markt zu, damit sie eventuell noch dranbleiben können.
    Ob ihnen das gelingt, ist allerdings mehr als fraglich.

  66. #66
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    Zitat Zitat von Chris76 Beitrag anzeigen
    Und gerade deswegen machen sie mit diesen Änderungen einen Schritt auf den Markt zu, damit sie eventuell noch dranbleiben können.
    Ob ihnen das gelingt, ist allerdings mehr als fraglich.
    Der Play-Store alleine reicht nicht. Die Nook-Geräte hatten auch immer einen Großteil des Speichers für eigenen Content reserviert. Das war ein negativer Punkt, der ebenso schwer wog.
    Alle orientieren sich immer an Amazon. Das halte ich für den falschen Ansatz. Selbst Amazon operiert nahe der schwarzen Null und sie kontrollieren einen Großteil des Marktes. Für kleinere Mitbewerber dürfte der Amazon-Weg wenig profitabel sein.
    Sie müssen einen Weg finden über den Content Geld zu verdienen. Die Gerätesparten sollten sie ausgliedern und an einen investitionsstarken Partner veräußern. Das halten sie nicht mehr lange durch. Ständig ausweitende Verluste und neue Investitionen in der Nooksparte, während sie im stationären Geschäft zurückbauen müssen.

    Ich habe keine Ahnung was das beste für B&N ist, aber die bisherige Strategie führt immer weiter in die roten Zahlen. Die Internationalisierung ist verschlafen worden und nun kämpfen sie auf einem gesättigten Markt um Anteile.
    Ihnen fehlt das Kapital um weltweit auf Angriff mit ihren Geräten überzugehen.
    Vielleicht sollten sie ihre Erfahrung im Contentbereich als Dienstleistungsgeschäft nutzbar machen und mit Hardwareanbietern kooperieren. Problem ist dann, die Kunden auf ihre Plattform zu bringen, da diese nicht vorinstalliert ist und die DRM Problematik.
    B&N Manager zu sein, ist sicher derzeit kein Zucker schlecken.

  67. #67
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    Vor wenigen Wochen hat der US-Buchhändler seine beiden Nook HD Tablets mit dem offiziellen Zugang zu den Google Apps ausgestattet, wodurch man mit den beiden Android Tablets nun freien Zugang zum Google Play Store hat. Das ist nicht nur ein Mehrwert für den Nutzer, sondern auch ein großes Zugeständnis für ein offenes System und ein [...]

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  68. #68
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    Schon seit längerer Zeit steht das Gerücht im Raum, dass Barnes & Noble nach Deutschland expandieren will. Diese Erwartung stützt sich einerseits auf eine Aussage des CEO des Unternehmens, wonach man bis Juni 2013 10 internationale Märkte erschlossen haben will und andererseits auf die Tatsache, dass eine Barnes & Noble GmbH in Berlin gegründet wurde. [...]

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  69. #69
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    Wäre cool. Für 35 Euro würde ich mir auch noch einen Ersatzreader kaufen und welche verschenken.

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  70. #70
    Dimitri
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    Ich möglicherweise auch.
    B&N wäre auch eine ernstere und bessere Alternative zu Amazon als die Tolino Allianz.
    Besonders gefallen mir die Sensorflächen an den Seiten des Gerätes.

    Der Nook kann doch auch ePubs öffnen und anzeigen?
    Ich lese mir gleich mal die Tests durch.

  71. #71
    ebooker
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    Zitat Zitat von Dimitri Beitrag anzeigen
    .
    Der Nook kann doch auch ePubs öffnen und anzeigen?
    Ja kann er auch wenn ein Teil des Speichers für Nook-Bücher reserviert ist.

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  72. #72
    Dimitri
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    Ich habe mal etwas von 200 MB für eigene Inhalte gelesen.
    Aber wenn man es rootet...
    mit Aldiko und Amazon App...
    Ich mag auch Moon+ und FB Reader aber die können kein DRM.

    Die Frage ist auch mit welchem Preis die Geräte hier eingeführt werden.

  73. #73
    sento
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    Ich weiß nicht ob 35 Euro rechtens wäre. Ob sie das Gerät wirklich so günstig produzieren können, dass dies nicht unter dem Einstandspreis liegt?

  74. #74
    emilkatz
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob 35 Euro rechtens wäre. Ob sie das Gerät wirklich so günstig produzieren können, dass dies nicht unter dem Einstandspreis liegt?
    Was spräche dagegen, dass eine Barnes & Noble GmbH in Berlin zB von B&N (to) die Geräte um € ~€20 kauft und mit Gewinn um €35 verkauft?

  75. #75
    sento
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    Zitat Zitat von emilkatz Beitrag anzeigen
    Was spräche dagegen, dass eine Barnes & Noble GmbH in Berlin zB von B&N (to) die Geräte um € ~€20 kauft und mit Gewinn um €35 verkauft?
    Weil ich erhebliche Zweifel habe, dass man dieses Gerät so billig produzieren kann, um es für 20 Euro an den Händler zu verkaufen.
    Amazon arbeitet mit seinen Kindle-Geräten nach eigener Aussage bei Preisen um die schwarze Null. Deren geräte sind aber doppelt so teuer.

    Wenn ein Großkonzern anfangen dürfte den Normalpreis seiner Geräte unter Produktions- und Bezugspreis festzusetzen, dann rollt Amazon demnächst jeden Mitbewerber aus dem Markt.

  76. #76
    emilkatz
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Weil ich erhebliche Zweifel habe, dass man dieses Gerät so billig produzieren kann, um es für 20 Euro an den Händler zu verkaufen.
    Wo steht geschrieben, das das so sein muss? Das ist vielleicht in Deutschland so, aber weißt Du, ob das auch zB in Togo so gilt?

  77. #77
    Dimitri
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    Auch wenn B&N hauptsächlich über den Content verdienen möchte, so wie Amazon, kann ich mir nicht vorstellen, dass so ein Preis lange haltbar wäre.
    Egal wo das Gerät produziert wird. An den Materialkosten kann man ausrechnen, dass es nicht von Dauer sein kann.
    Wie teuer ist allein ein 6 Zoll eInk Display? 30€ - 40€ ?
    Selbst wenn es nur 20 € wären, dazu kommen noch die anderen Komponenten, die Herstellung selbst, Entwicklung der Firmware, etc.
    Solche Preise sind also nur durch Querfinanzierung oder im Abverkauf möglich.

  78. #78
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    Man sollte nicht vergessen, dass Barnes & Noble den Nook Touch bereits seit 2 Jahren verkauft. Seitdem hat sich sowohl am eInk-Display- als auch am Chip-Markt sehr viel getan. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Barnes & Noble aufgrund der langen Produktionsdauer eines unveränderten Produkts (das kommt am Unterhaltungselektronikmarkt so gut wie nie vor), inzwischen deutliche Senkungen bei den Herstellungskosten erzielen konnte.

    Die Herstellungskosten für den Kindle 2 haben noch 190 Dollar betragen. Für den Kindle 4 waren es knapp 2 Jahre später nur noch 90 Dollar. Und seitdem sind auch wieder 1 1/2 Jahre vergangen.

    Ich halte es also durchaus für möglich, dass die Nook Touch Herstellungskosten dank unveränderter Technik und Langzeitverträgen mit Zulieferern mit immer billiger werdenden Komponenten inzwischen schon recht niedrig sind. Ob es tatsächlich nur 35 Euro sind, ist natürlich eine andere Geschichte Aber allzu groß wird der Verlust wohl nicht sein.

  79. #79
    Dimitri
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    Das fände ich begrüßenswert.
    Dann würde ein vernünftiger Reader den TrekStor als das günstigste Modell ablösen.

    Dank Buchpreisbindung müssen sie nicht mal den eBook Preis unterbieten.
    Die Infrastruktur und Technik ist ausgereift.
    Sie brauchen nur einen guten Start und ein breites, vielfältiges Angebot.
    (Und natürlich Glück)

  80. #80
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    na da freu ich mich doch schon. wenn b&n auch heir den 35 euro einstiegspreis bringt, dann können sich die anderen warm anziehen. ist vielleicht doch nicht so blöd länger an einem produkt festzuhalten und so die kosten zu senken. der nook touch ist ja technisch keineswegs schlecht.

  81. #81
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    Hoffentlich werden die Reader von Barnes & Noble, wenn sie nach Deutschland kommen, dann auch in Österreich erhältlich sein.

    Um € 35 würde ich sofort zuschlagen, damit ich endlich einen epub-fähigen Reader hätte um die Onleihe nutzen zu können

  82. #82
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    Zitat Zitat von Chalid Beitrag anzeigen
    Man sollte nicht vergessen, dass Barnes & Noble den Nook Touch bereits seit 2 Jahren verkauft. Seitdem hat sich sowohl am eInk-Display- als auch am Chip-Markt sehr viel getan. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Barnes & Noble aufgrund der langen Produktionsdauer eines unveränderten Produkts (das kommt am Unterhaltungselektronikmarkt so gut wie nie vor), inzwischen deutliche Senkungen bei den Herstellungskosten erzielen konnte.

    Die Herstellungskosten für den Kindle 2 haben noch 190 Dollar betragen. Für den Kindle 4 waren es knapp 2 Jahre später nur noch 90 Dollar. Und seitdem sind auch wieder 1 1/2 Jahre vergangen.

    Ich halte es also durchaus für möglich, dass die Nook Touch Herstellungskosten dank unveränderter Technik und Langzeitverträgen mit Zulieferern mit immer billiger werdenden Komponenten inzwischen schon recht niedrig sind. Ob es tatsächlich nur 35 Euro sind, ist natürlich eine andere Geschichte Aber allzu groß wird der Verlust wohl nicht sein.
    Da ich die Hintergründe von der Herstellerseite kenne, sehe ich sofort ein große Fehler bei der ganzen Überlegungen...
    Ein eReader wird bei langen Produktionszyklus nur marginal günstiger, um 10%-15% höchstens. Die günstige Preise erzieht man entweder wenn man die Bauteile in voraus für mehrere Millionen Geräte einkauft, wie es Amazon macht, oder wenn man ein neues Modell, bzw. Modifizierung des altes Modell auf dem Markt bring, für welche günstigere Bauteile verwendet wurden. Die günstige Bauteile müssen nicht schlechter sein, können sogar besser sein. Aber aufgrund der Produktentwicklung und einsetzen von neuen Technologien, lassen sich die neue Bauteile günstiger produzieren... Genau deswegen kann man ein "altes" Gerät nicht wesentlich günstiger produzieren, weil deren Bauelemente einfach in der Produktion teurer sind, als die neue Bauelemente.

    Speziell den Nook, welche für 35 € verkauft wird, kostet in der Produktion auch jetzt auf keinen Fall unter 70 Euro... Alle weitere Kosten nicht eingerechnet...
    Geändert von Forkosigan (05.06.13 um 22:29 Uhr)
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  83. #83
    Chalid
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    @Forkosigan: Gut zu wissen - danke für die Aufklärung!

  84. #84
    Dimitri
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    Von mir auch ein Danke.

    Das und die Tatsache, dass er schnell "out of stock" war sprechen für ein Abverkauf.
    Ich bin gespannt.
    Der Nook Glow ist mit £ 69 (etwa 80€) aber auch günstig.

  85. #85
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    Der günstige Preis wird sich allerdings nicht vermeiden lassen. Ohne absoluten Kampfpreis hat der Nook keine Chance.
    In die großen Buchhandlungen kommen sie nicht, wegen der Tolino-Allianz. Bleibt nur der Kobo-Weg über die Elektronikmärkte. Aber Kobo ist inzwsichen etabliert und man kennt sie. B&N kommt dagegen sehr spät.

    Günstige Preise, die Marke aufbauen und bekannt machen. Das Ganze in zehn Ländern, bei einem Unternehmen, dass ständig die Verluste ausweitet? Wo kommt das Geld für solche Expansionen her? Die drei vierhundert Millionen, die sie letztes Jahr von Microsoft bekommen haben, sind doch inzwischen wieder weg.

    Ich fände es ja wesentlich sinnvoller nach Brasilien oder in ähnliche Märkte zu expandieren. Dort ist auch die Konkurrenz noch nicht so lange. Deutschland halte ich für einen völligen Newcomer für ein sehr schweres Pflaster derzeit; außer sie investieren kräftig in Werbung und Preis.

  86. #86
    Dimitri
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    Deutschland ist zwar ein schweres Pflaster, aber auch eines bei dem noch Wachstumspotential besteht.
    Meiner Meinung nach ist der Markt noch nicht gesättigt.
    Wir haben massig Neuerscheinungen (5 bis 6 stelliger Bereich, Indies nicht mitgezählt).
    Weniger Arbeitslose und mehr Geld im Umlauf als Spanien oder Griechenland.

    Warum also nicht Deutschland?
    Für Amazon ist es nach England der wichtigste Standort in Europa und für England sprechen andere Gründe als der Umsatz.

  87. #87
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    Ich würde auch nicht nach Spanien oder Italien expandieren. Aber für einen Konzern wie B&N wo das Geldpolster immer weiter zur Neige geht, in einen Markt zu expandieren, wo es nicht billig wird?

    Sie sind der Masse vollkommen unbekannt. Haben anders als in England und den Staaten keine stationären Händler als Partner. Und werden wohl auch keine finden, da sich die Großen in der Tolino-Allianz zusammengetan haben.
    Sie müssen schon einiges an Werbung machen oder einen hervorragenden Preis bieten, um Kunden zu gewinnen. Sie setzen anders, als beispielsweise Pocketbook, die ebenfalls nicht so groß sind, auf die Amazonstrategie. Das funktioniert schon in den Staaten mit 15 bis 20% Marktanteil nicht, da sie dort Verluste schreiben.
    Wie soll es dann hier werden, mit den hohen Anlaufkosten? Haben sie wirklich das Geldpolster hier ein oder zwei Jahre Verluste zu schreiben?
    Die anderen neun Länder werden auch nicht gleich zu Beginn Geld abwerfen und Investitionen nötig machen.
    Aus meiner Sicht wären Länder und Gebiete wie Brasilien, Australien, Singapur, Hongkong, Neuseeland, Mexico und Co. wesentlich bessere Märkte, mit niedrigeren Kosten für den Einstieg.

    Ich frage mich nur immer wieder woher sie das ganze Geld nehmen wollen für den Markteinstieg in zehn Länder und dann die Zeit durchzuhalten bis Gewinne geschrieben werden?
    Geändert von sento (05.06.13 um 22:23 Uhr)

  88. #88
    Chalid
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    Ich stimme zu, dass der deutsche Markt eigentlich ein schlechtes Zeil ist - wäre da nicht das weiterhin enorme Potential. Auch der Markteinstieg zum jetzigen Zeitpunkt kann sich in Zukunft bezahlt machen. Damit das aber geht, wird man viel Geld in die Hand nehmen müssen.

    Möglicherweise macht man das ja schon bald unter neuer Führung, denn Microsoft stand ja vor einiger Zeit angeblich in Gesprächen zur Übernahme. 1 Mrd. Dollar sollte die Nook Sparte Microsoft angeblich wert sein.

    Sind zwar nur Gerüchte, aber ich halte das eigentlich nicht für unwahrscheinlich, wenn man sich die aktuelle Entwicklung am Smartphone- und Tablet-Markt ansieht, wo Microsoft alles daran setzt, endlich Fuß zu fassen. Ein Medienunternehmen mit welchem man das Xbox Angebot bereichern kann und gleichzeitig einen Haufen neue Kunden außerhalb der Xbox Community gewinnt, käme sicher nicht ungelegen. Vom reichhaltigen eBook-Angebot gar nicht zu reden - das fehlt Microsoft im Moment ja völlig.

    Und da wäre das Kapitel dann jedenfalls kein Problem. Microsoft hat um die 60 Mrd. Dollar an Geldreserven übrig.

    Aber mal sehen. Vielleicht überlegt es sich Barnes & Noble ja anders und expandiert nicht nach Deutschland

  89. #89
    Dimitri
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    Ich frage mich, wie lange Microsoft es mitmachen kann oder will.
    Im Smartphone-Markt werden sie auch nicht viel verdienen, wenn überhaupt.

    Andererseits kann MS die Produkte wunderbar in das Windows integrieren und hätte auch die Marktmacht die Industrie vom DRM wegzubringen.

    Ich bin gespannt.

  90. #90
    Markus
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    Bei meinem Media Markt sah ich erst einen Trekstor Ebook Reader zu 39,-€. Da scheint MM noch immer Geld dran zu verdienen.
    Wir spekulieren hier viel über Produktionskosten der einzelnen Reader, aber noch konnte hier niemand aufschlüsseln wieviel Geld z.B. Amazon oder Thalia am Verkauf eines Ebooks verdienen.

    Auf jeden Fall wird jener Gewinn sehr viel höher sein als bei dem meist kaum teueren gedruckten Büchern.

    Wenn wir hier wissen wieviel man an einem Ebook verdient dann können wir berechnen wie schnell sich ein Ebook Reader rentiert für den Händler wenn er ihn unterhalb der Produktionskosten abgibt.

    Schauen wir mal nach Japan, dort sah ich den Kindle PW für weit unter 100,-€. Fakt ist die Japaner lieben Mangas und diese kann man auf dem Kindle PW lesen und so bindet man schnell Kunden an sich.Vermutlich rechnet Amazon so das wenn sich jeder Japaner nur 5 Mangas kauft, haben sie an jedem verkauften PW keine Verluste.Ab dem 6.Manga schreibt man schwarze Zahlen.

  91. #91
    Dimitri
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    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    aber noch konnte hier niemand aufschlüsseln wieviel Geld z.B. Amazon oder Thalia am Verkauf eines Ebooks verdienen.
    Es ist eigentlich egal wieviel es pro eBook sind. Die Masse entscheidet.
    Die eBooks kosten praktisch nichts in der Vervielfältigung.
    Eine Datei wird immer wieder kopiert und verkauft. Damit können sie eine Datei unendlich oft verkaufen.
    Der nötige Speicherplatz und Traffic ist bei 1 - 2 MB pro Buch auch nicht relevant.
    Die Tolino Allianz wirbt mit über 300.000 Titeln im Angebot, der Kindle Shop zeigt mir über 2 Millionen an (Indies und englische sind mit dabei).

    Der Kunde muss also nur wieder kommen.

    Bei Amazons KDP und NeoBooks bekommt der Autor 70%.
    Wenn man also rechnet 30% vom ( eBook Preis mal Anzahl der Verkäufe ) dann kommt schon eine stattliche Summe zusammen. Es ist nicht der Gewinn, denn da werden noch die Kosten abgezogen und Steuern, aber bei dieser Menge an Büchern und Kunden wird er nicht klein sein.

  92. #92
    sento
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    Der Trekstore Reader verwendet auch kein E-Ink-Pearl sondern eine andere Displayart. Sie wurden deshalb von E-Ink schon verklagt, die sich um Lizenzzahlungen geprellt sehen.
    So kann man natürlich billiger produzieren, als die Konkurrenz.
    Der Nook hingegen verwendet ähnliche Technik wie der Kindle NT mit Touchbildschirm. So billig wie Trekstore werden sie ihn daher nicht produzieren können.

    Mir ging es nicht darum, dass Amazon kein Geld verdient mit seinem Reader. Auch mit einem Euro Verkaufspreis kommen sie irgendwann in die schwarzen Zahlen. Es wäre nur unlauterer Wettbewerb und das Verdrängen der Konkurrenz, wenn sie unter dem Produktionspreis verkaufen.
    Langfristig werden so die restlichen Konkurrenten vertrieben. Wenn keine Konkurrenz mehr da ist, kann Amazon den Preis wieder anheben. Da die Kunden ihre bereits gekauften Bücher auf anderen Plattformen nicht nutzen könnten, wäre ein erhebliches Wechselhemmnis vorhanden, selbst wenn die Konkurrenz dann niedrigere Preise bieten würde.

    Bei B&N kommt hinzu, dass bei ihnen die Strategie über die Content-Finanzierung nicht funktioniert. In den USA haben sie damit noch nie Gewinn gemacht.

    Was Microsoft angeht. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, dann haben sie einen langen Atem. Ihre Spielekonsole hat über Jahre Verluste geschrieben und sie haben trotzdem weitergemacht, bis der Erfolg kam.
    Wenn es in die allgemeine Strategie des Unternehmens passt, dann denke ich, dass Microsoft das lange durchhält.

  93. #93
    Forkosigan
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    Zu Trekstor für 39€ - es ist ein 4" Gerät ohne Touschscreen, und mit Dysplay nicht von E-Ink... Und trotzdem, den Verkauf für 39€ ist ein Abverkauf... UVP 49€...
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  94. #94
    Dimitri
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Mir ging es nicht darum, dass Amazon kein Geld verdient mit seinem Reader. Auch mit einem Euro Verkaufspreis kommen sie irgendwann in die schwarzen Zahlen. Es wäre nur unlauterer Wettbewerb und das Verdrängen der Konkurrenz, wenn sie unter dem Produktionspreis verkaufen.
    Langfristig werden so die restlichen Konkurrenten vertrieben. Wenn keine Konkurrenz mehr da ist, kann Amazon den Preis wieder anheben. Da die Kunden ihre bereits gekauften Bücher auf anderen Plattformen nicht nutzen könnten, wäre ein erhebliches Wechselhemmnis vorhanden, selbst wenn die Konkurrenz dann niedrigere Preise bieten würde.
    Ich weiß nicht ob das schon zum "unlauterem Wettbewerb" gezählt werden kann.
    Denn jeder Hersteller kann den Preis für seine Geräte selber bestimmen, auch wenn sie diese verschenken.
    Natürlich müssen die Geräte lange genug halten und benutzt werden um auf schwarze Zahlen zu kommen.
    Somit haben auch die Kindle Geräte eine Grenze der Subvention. Vor allem da man darauf auch eigene Inhalte im mobi Format lesen kann.

    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Bei B&N kommt hinzu, dass bei ihnen die Strategie über die Content-Finanzierung nicht funktioniert. In den USA haben sie damit noch nie Gewinn gemacht.
    Vielleicht ist nur entscheidend in wie vielen Ländern sie vertreten sind für den Verkauf an MS.

    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Was Microsoft angeht. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, dann haben sie einen langen Atem. Ihre Spielekonsole hat über Jahre Verluste geschrieben und sie haben trotzdem weitergemacht, bis der Erfolg kam.
    Wenn es in die allgemeine Strategie des Unternehmens passt, dann denke ich, dass Microsoft das lange durchhält.
    MS hat schon einen Musik Streaming Dienst (ähnlich zu Spotify, ich weiß nicht ob sie auch Musik verkaufen) und einen App Store für Windows 8. Wenn sie können, werden sie auch Programme darüber verkaufen wollen.
    MS ist außerdem Mitglied des "International Digital Publishing Forum" welches für den ePub Standard verantwortlich ist und sie haben auch schon früher Erfahrung mit eBooks gemacht (damals mit dem LIT Format)
    Wenn ich mich nicht täusche, unterstützt der eingebaute Reader im Win 8 von Haus aus PDF und ePub.
    Es würde also zu ihnen passen.


    Zu TrekStor:
    Der Pyrus Mini (4,3 Zoll) ist auch anderswo für 42€ zu beziehen.
    MM hatte auch schon den eReader 3.0 (TFT Display) für 39€ im Angebot.
    Die Geräte sind natürlich nicht mit Nook oder dem Kindle vergleichbar.

  95. #95
    sento
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    Zitat Zitat von Dimitri Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob das schon zum "unlauterem Wettbewerb" gezählt werden kann.
    Denn jeder Hersteller kann den Preis für seine Geräte selber bestimmen, auch wenn sie diese verschenken.
    Natürlich müssen die Geräte lange genug halten und benutzt werden um auf schwarze Zahlen zu kommen.
    Somit haben auch die Kindle Geräte eine Grenze der Subvention. Vor allem da man darauf auch eigene Inhalte im mobi Format lesen kann.
    Ich würde auch nur ein oder zwei Generationen des Geräts sehr billig anbieten. Du musst hier langfristig denken. In der ersten Phase würde es mir erst einmal nur darum gehen, die Menschen an mein Ökosystem zu binden. Wenn ich durch den niedrigen Preis 70 bis 80% des Marktes kontrolliere, werden bei den folgenden Generationen die Preise wieder angehoben.
    Da die Menschen durch DRM und eigenes Format ihre Bücher nicht mehr auf Geräten anderer Hersteller lesen können und sich ihre Bibliothek doppelt kaufen müssen, werden sie selbst bei leicht höheren Preisen als die Konkurrenz zu meinem Produkt greifen.
    Die ersten verbilligten Gerätegenerationen werden höhere Verluste schreiben, aber hinten heraus habe ich die Menschen in meinem System, welches sie nur unter größeren Verlusten verlassen können.

    Des Weiteren ist Amazon nicht der Hersteller des Gerätes. Sie lassen sie bei Auftragsfertigern bauen und bezahlen für jedes Gerät einen Preis. Diesen dürfen sie nur unter bestimmten Umständen mit ihrem Verkaufspreis unterbieten.

  96. #96
    Dimitri
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    Ich denke nicht, dass Amazon in Zukunft seine Geräte massiv teurer anbieten wird. Selbst wenn nur noch wenige Konkurrenten auf dem Markt sind.
    Der Image Schaden wäre größer als die Mehreinnahmen. Es sind die vielen kleinen Beträge die sich läppern.

    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Des Weiteren ist Amazon nicht der Hersteller des Gerätes. Sie lassen sie bei Auftragsfertigern bauen und bezahlen für jedes Gerät einen Preis. Diesen dürfen sie nur unter bestimmten Umständen mit ihrem Verkaufspreis unterbieten.
    Das kann man so nicht sagen. Amazon kauft keine fertigen Geräte ein.
    Amazon beauftragt Firmen in ihrem Namen Geräte zu fertigen. Das ist eine Auftragsarbeit. Diese können von der Fertigungsfirma auch nicht ohne Amazon verkauft werden.
    Somit kann man Amazon als Hersteller bezeichnen. Das ist bei Kobo, PocketBook, Bookeen, Sony, TrekStor, usw. auch nicht anders.
    Mercedes oder VW produziert auch nicht alles selbst.

  97. #97
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    Sie kaufen die Geräte aber am Ende vom Auftragsfertiger. Diesen Preis können sie nicht unterschreiten. Aus meiner Sicht wäre das höchst bedenklich, wenn sie es dürften. Es scheint mir auch unlogisch, da sonst die großen Konzerne längst angefangen hätten mit Preisen unter dem Produktionspreis ihre kleinen Konkurrenten auszuschalten und bei nur noch wenig verbliebenen Anbietern, die Preise wieder zu erhöhen.
    Mit genügend Geld und Ausdauer könnte man so leicht ein Monopol oder Oligopol errichten, was zum Schaden der Gesamtwirtschaft wäre.

    Wer spricht übrigens davon den Preis gleich massiv zu erhöhen? Du kannst das über mehrere Generationen tröpfchenweise machen. Bei technologischen Sprüngen dann etwas mehr. Beispielsweise dem Farbdisplay, wenn es kommt. So etwas würde ich nicht von heute auf morgen erledigen, sondern langsam über Jahre verteilt.
    Wie gesagt: langfristig. Man hat ja Zeit.

  98. #98
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    Auch wenn Barnes & Noble bisher noch keine konkreten Aussagen gemacht hat, gehen nach den massiven Verlusten im Tablet-Geschäft alle Branchenbeobachter davon aus, dass das Unternehmen sich wieder stärker auf den E-Ink eBook Reader Markt konzentrieren wird. Dass Barnes & Noble einen neuen eBook Reader in der Pipeline hat, gilt inzwischen also als offenes Geheimnis. [...]

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  99. #99
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    Barnes & Noble ist mit dem Nook etwas später ins Digitalgeschäft eingestiegen als Amazon, konnte aber immerhin relativ rasch Marktanteile gewinnen und war damit ebenfalls ein wichtiger Mitspieler am US-eBook-Markt. Besonders lange hat dieser Zustand aber nicht angehalten, denn das Digitalgeschäft des ehemals größten Buchhändlers der USA wird mittlerweile nur noch mitgeschleppt, ist aber keinesfalls [...]

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  100. #100
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    ...und bei Weltbild war's wohl nicht besser...

  101. #101
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    Finde ich leider schade. Ich habe immer noch das erste Modell aus dem Jahr 2011. Lese aktuell auch noch auf diesem. Der Reader liegt unglaublich gut in der Hand. Von der Technik finde ich hat sich auch in den gut 3 Jahren nicht soooo viel getan. Klar kann man eine bessere Auflösung wählen. Oder auch Licht, wobei ich dieses eh schwachsinn finde. Habe lieber LED-Licht im Hintergrund, als wenn der Reader mich anstrahlt. Damals bei der Tchibo Aktion hatte ich mir auch ein T3S gekauft. Finde der liegt sehr schlecht in der Hand, besser war das T2 Modell. Aber der 3er an den Seiten unpassend Dick für meine Hände. Auch der aktuelle von Poketbook liegt finde ich nicht so gut in der Hand wie der Nook Simple Touch.

  102. #102
    sento
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    Zitat Zitat von ironrudi Beitrag anzeigen
    ...und bei Weltbild war's wohl nicht besser...
    Bei Weltbild liegt die Sachlage anders. Dort ist schon lange vieles im Argen und die Hauptschuld liegt hier bei den sich ständig zankenden Bistümern. Im Gegensatz zu B&N steht Weltbild nicht so schlecht da. Sie wollten entsprechend umstrukturieren und neu ausrichten. Das digitale Geschäft ist hier sogar der Umsatztreiber und die stationären Läden die Verlustsparte. Bei B&N andersherum.
    Die Kreditgeber wollten diesem Chaos bei den Gesellschaftern nicht mehr zusehen, weil sie nicht in der Lage waren Entscheidungen bezüglich der Verlagsgruppe und ihrer Zukunft zu treffen. Also verlangten sie Entscheidungen und Selbstbeteiligung von den Gesellschaftern, oder die Kredite werden fällig gestellt.
    Mal waren die Bistümer dazu bereit (im November) dann wieder nicht (gerade eben) und so schlitterte das Unternehmen in die Insolvenz. Es lag hier weniger an einem schlechten Weihnachtsquartal.

  103. #103
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    Zitat Zitat von sento Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu B&N steht Weltbild nicht so schlecht da. Sie wollten entsprechend umstrukturieren und neu ausrichten. Das digitale Geschäft ist hier sogar der Umsatztreiber und die stationären Läden die Verlustsparte.
    Wie kommt es dann, dass nun gerade das Filialnetz von Weltbild nicht von der Insolvenz betroffen ist, wenn das so verlustreich ist?

  104. #104
    Chalid
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    Das Filialnetz wird nicht direkt von der Verlagsgruppe Weltbild betrieben, sondern von einem 50%igen Tochterunternehmen (DBH). Ich bin mit der Materie nicht sonderlich vertraut, kann dir also nicht sagen, wie genau der Ablauf bezüglich des Insolvenzverfahrens ist, aber im Moment scheint es jedenfalls keine direkten Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der DBH-Buchhandlungen zu haben.

    Hugendubel (denen gehören die anderen 50% an DBH) arbeiten aber laut eigener Aussage bereits an der weiteren Finanzierung, d.h. in Zukunft kann auch das Filialnetz betroffen sein, je nachdem wie das Insolvenzverfahren ausgeht.

  105. #105
    sento
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    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Wie kommt es dann, dass nun gerade das Filialnetz von Weltbild nicht von der Insolvenz betroffen ist, wenn das so verlustreich ist?
    Weltbild ist nicht gerade für die Transparenz seiner Zahlen bekannt. Die Öffentlichkeit weiß nicht viel über deren Zahlenwerk. Nur dass die Holdinggesellschaft Geld brauchte, um zu überleben.
    Wie Chalid sagte ist die Buchsparte nur eine 50%ige Tochter. Wie deren Kapitaldecke aussieht wissen wir nicht. Es ist möglich, dass Hugendubel in Zukunft den Anteil von Weltbild übernimmt. Wie hoch die Verluste sind wissen wir auch nicht. Aber der Flächenrückbau und Maßnahmen sehen wie bei der Konkurrenz aus, der es ebenfalls nicht prächtig mit ihren Läden ergeht.
    Abwarten und Tee trinken.

  106. #106
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    Während in Deutschland und auch in einigen anderen europäischen Ländern die Tolino-Allianz einen starken Gegenpol zu Amazon am eBook-Markt gebildet hat, sieht die Situation in den USA ganz anders aus. Dort war die größte Buchhandelskette Barnes & Noble mit dem Nook-Geschäft zwar von Anfang an als Gegenspieler präsent, hat dann allerdings die falsche Abzweigung genommen [...]

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    Thanks hamlok hat/haben sich bedankt

  107. #107
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    Die Überschrift muss mn sich auf der Zunge zergehen lassen, Zieht sich aus Europa zurück und bleibt in UK !!! England gehört also aus Schweizer sicht nicht zu Europa?
    Yepp ich hab es immer schon gewust )

  108. #108
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    Aber nur, weil die sich so gegen den Euro wehren
    Tablets sind für mich nachwievor keine Alternative zu dedizierten Lesegeräten. Allerdings gilt das für den Großteil der Masse ja nicht. Ich sehs selbst bei meiner Freundin, die leidenschaftlich gerne Ebooks auf dem flimmernden Tablet liest.
    Ich kann damit aber nichts anfangen, E-Ink ist für mich einfach immer angenehmer.
    Scheint so, als wäre dieser Hersteller einfach mit dem falschen Konzept an die Sache rangegangen, aber wir brauchen hier denke ich auch keinen weiteren Anbieter, denn die breit gefächerte Auswahl ist bereits sehr gelungen.

  109. #109
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    Zitat Zitat von MdI Beitrag anzeigen
    Die Überschrift muss mn sich auf der Zunge zergehen lassen, Zieht sich aus Europa zurück und bleibt in UK !!! England gehört also aus Schweizer sicht nicht zu Europa?
    Yepp ich hab es immer schon gewust )
    Wieso aus Schweizer Sicht? Chalid lebt in Österreich. Es sei denn, er ist kürzlich erst umgezogen.

    Außerdem dachte ich bisher immer, England ist eine US-Niederlassung.


    Um aber mal wieder zum Thema zurückzukehren ...

    Dass Barnes & Noble abseits des UK-Geschäfts aufgrund der desaströsen Zahlen am Heimatmarkt keine Experimente mehr wagen will, kommt nicht völlig überraschend. Erschwerend kommt mittlerweile auch hinzu, dass der Zug für einen Markteinstieg in Kontinentaleuropa aber ohnehin schon abgefahren ist.
    Ich denke ebenfalls, dass der Kuchen in Europa mittlerweile verteilt ist. Ein neuer Anbieter hat hier wohl kaum Chancen. Oder aber er müsste eine der eierlegenden Wollmilchsäuse aus dem Hut zaubern, über die wir schon öfter mal gesprochen haben. Allerdings glaube ich nicht an eine derartige Möglichkeit.
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  110. #110
    Chalid
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    Zitat Zitat von MdI Beitrag anzeigen
    Die Überschrift muss mn sich auf der Zunge zergehen lassen, Zieht sich aus Europa zurück und bleibt in UK !!! England gehört also aus Schweizer sicht nicht zu Europa?
    Yepp ich hab es immer schon gewust )
    Kontinentaleuropa war einfach zu lang und nicht knackig genug für die Überschrift Und nachdem Nook-UK bisher ebenfalls von der Europazentrale gesteuert wurde, was aber in Zukunft offenbar nicht mehr der Fall ist, finde ich die Vereinfachung schon ok

  111. #111
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    Zitat Zitat von Martina Schein Beitrag anzeigen

    Außerdem dachte ich bisher immer, England ist eine US-Niederlassung.

    Historisch gesehen düfte eher das Gegenteil zutreffen ...
    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“
    Thanks Martina Schein hat/haben sich bedankt

  112. #112
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    Dass es um Barnes & Nobles eBook Geschäft schlecht steht, wissen wir nicht erst seit gestern. Seit Jahren macht die Nook-Geschäftssparte Verluste und eine Besserung der Situation ist nicht in Sicht. Nun sieht es so aus, als ob sich das Digitalgeschäft des größten stationären US-Buchhändlers langsam aber sicher dem endgültigen Ende nähert. Mit 15. März [...]

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