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  1. #1
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    Kaum ein anderes eBook-Thema lässt die Wogen so hochgehen wie der DRM-Schutz. Zeit also, einen kurzen Blick darauf zu werfen und auch zu sehen, worum es sich dabei überhaupt handelt und welche Möglichkeiten man als Privatperson hat, DRM zu entfernen - und ob man das überhaupt darf. Bevor es aber ans Eingemachte geht, gilt es [...]

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  2. #2
    JulesWDD
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    Fein, jetzt weiß es auch der Letzte, wie es geht ...

  3. #3
    Chalid
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  4. #4
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Chalid Beitrag anzeigen
    Ist das schlecht?
    Ich sehe dieses Thema wie der Eine oder Andere schon bemerkt haben mag, etwas ambivalent. Das was sich im rein privaten Bereich abspielt, sollte und dürfte legal sein - soweit so gut. Leider beschränkt sich das "Befreien" vom DRM eben nicht darauf bzw nimmt einen Umfang an, der vom Gesetz nicht mehr gedeckt ist.

  5. #5
    Chalid
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    Der Artikel ist in erster Linie an Privatpersonen gerichtet.

    Ehrlich gesagt wüsste ich auch nicht, an wen man sich sonst richten sollte Leute in der Warez-Szene wissen doch sowieso Bescheid wie das Ganze funktioniert. Die kommen auch nicht hier her um sich zu informieren und sind auch ohne diese Informationen bereits lange aktiv.

    Es sollte eben ein wenig Aufklärung betrieben werden. D.h. ein kurzer Blick auf die rechtliche Lage geworfen werden und auch ein paar Worte zum Calibre-Plugin fallen - eben damit sich unwissende Nutzer nicht irgendwelche Viren einfangen oder den gewerbsmäßig tätigen Piraten noch weiter unter die Arme greifen.

    Die Informationen in diesem Artikel sind zudem sowieso allesamt leicht über Google auffindbar, was auch der Grund ist, warum ich nicht direkt zum Plugin verlinkt habe. Es handelt sich eben in erster Linie um eine Zusammenfassung der Informationen die sowieso schon "da draußen" sind.

  6. #6
    Krimimimi
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    Wer es rausfinden will, findet es sowieso raus.

    Ich entferne auch den Kopierschutz von meinen Ebooks - zu rein privaten Zwecken. Ich mache das, weil ich, wenn es ein Ebook nur bei Amazon gibt, ich dieses für meine Epub- Reader eben dort kaufe. Außerdem hatte ich schon mal ein geschenktes Ebook, welches sich nach 1,5 Jahren eben nicht mehr öffnen ließ. Da ich eine kopierschutzfreie Kopie hatte, kann ich es immer noch lesen (der Shop, der es verschenkt hat, hat sich nicht dazu geäußert, warum ich die kopierschutzbehaftete Version irgendwann nicht mehr öffnen konnte).
    Mit Schriftenänderungen, falls ein Ebook eine festeingebettete Schrift hat, habe ich mich noch nicht befasst, aber manchmal habe ich mich geärgert, wenn ich die Schrift nicht ändern konnte. Kann sein, dass ich mich irgendwann noch damit befasse, eingebettete Schrift rauszuwerfen.

    Ich habe keine Bedenken, das zu tun, was ich mache. Ebooks auf illegalen Plattformen hoch- oder runterzuladen, lehne ich ab. Also wem schade ich mit der Kopierschutzentfernung?

    @JulesWWD
    Wie machst du es denn? Du hast doch sowohl Kindle als auch einen Epub- Reader. Liest du die Ebooks nur auf dem Gerät, auf dem sich das Ebook ohne Kopierschutzentfernung lesen läßt?

  7. #7
    frostschutz
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Fein, jetzt weiß es auch der Letzte, wie es geht ...
    Im Artikel steht nichts neues...

  8. #8
    ebooker
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    Auch ohne Artikel haben die einschlägigen Piratenseiten, bisher auch ihre neuen Ebooks erhalten. Wer Ebooks im großen Umfang weitergeben möchte, weiß auch wie es geht.

  9. #9
    SPF30
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    schöne zusammenfassung für leute die sich in die materie enlesen wollen. aber wie schon mehrmals gesagt wurde, für ebook-piraten sowie ein alter hut. darauf bezogen richtet der artikel sicher keinerlei schaden an. ich sehe das so wie krimimimi. wem schadet es, wenn ich meine ebooks drm befreie? ich hab einen kindle pw2 und einen pb touch hier und nutze beide geräte - was nur geht, weil ich das drm entferne. warum also nicht?

  10. #10
    ebooker
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    Warum ich DRM umgehe? Nun ich zähle mal meine Gründe auf:

    1. Ebooks auch unter Linux und in Calibre öffnen können
    2. Sicherheit dass ich die Ebooks auch noch in einigen Jahren lesen kann
    3. Ich bearbeite die Formatierung (baue z.B. Bocksatz ein, bearbeite das TOC) das geht nur ohne DRM
    4. Per Plugin lasse ich Calibre die "Seitenzahl" errechnen, geht auch nur ohne DRM
    5. Auf jedem Gerät lesen können, ohne erst zu autorisieren
    6. Ebooks von Amazon auf meinem Sony Reader lesen (konvertieren geht nur ohne DRM)

  11. #11
    Gast123
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    Ich habe mir vor wenigen Wochen meinen ersten ereader gekauft und die Infos die oben stehen hatte ich in 30 Minuten beisammen inklusive dem ersten "gealftem" Buch.
    Also ist das nicht als Anleitung zu verstehen, aber danke Chalid für das zusammentragen.

    Zu meinen Gewohnheiten:

    Ich kaufe erstmal alles auf beam (um die Idee zu unterstützen), danach wenn möglich direkt beim Verlag (Die sollen schliesslich das Geld bekommen)... und dann bei den bekannten Shops. Amazon konnte ich bisher vermeiden (ich kaufe viel bei amazon, aber bei ebooks sträube ich mich).

    Bei allen Büchern wird DRM entfernt, was aber eine reine Komforthandlung ist. Mir ist es zu blöd zu zählen auf wie vielen Geräten ich noch darf und wo nicht... Ausserdem bin ich ein grosser Befürworter des Backups und habe daher diverse Kopien...

    Ich habe mir früher ne Menge Spiele runtergeladen und mache dies ab und an heute noch bei TV Serien (die meisten dauern mir zu lange bis zur Erscheinung). Bei ebooks kam mir nicht mal der Gedanke...Warum kann ich ehrlicherweise nicht sagen, aber bei einem Buch kommt mir das mehr als "stehlen" vor als bei einer TV-Serie.

  12. #12
    Markus
    Gast
    Auch ich nutze nur Ebooks ohne DRM da ich sie wegen einer Sehschwäche mit Calibre individuell bearbeiten muß.
    Mein Kindle 5 bietet mir nur ungenügende Schriftgrößen,entweder zu klein oder zu groß. Dann blieben nur noch DRM freie Bücher und Calibre übrig um meinen Lesehunger zu stillen.

    Meine schwere Handleselupe mit Beleuchtung liegt nun in der Ecke und verstaubt langsam. Bin froh darüber, lange lesen war mit einer schweren Handlupe nicht möglich.

    Eins ist eindeutig an DRM. Es benachteiligt behinderte Menschen. Nicht jeder Sehbehinderte kann sich weiter helfen wie ich.

  13. #13
    Rumbah
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    Danke für die schöne Übersicht, sobekommt man schnell einen Überblick.

  14. #14
    Herrui
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    Letztlich kommt jeder illegale Bücher, wenn er denn will. DRM hält da niemanden ab. Auf Piratenseiten muss der "Anwender" sich ohnehin nicht mehr um das DRM kümmern. Und für die "Profis" ist das ganze ohnehin lächerlich.

    Letztlich wird durch DRM nur der Leser gegängelt, der sich seine eBooks redlich gekauft hat. Er wird für sein Handeln quasi bestraft.

    Meinetwegen macht da dann Soft-DRM rein. Wie hier auch schön beschrieben, hätte das auch keine Nachteile für die Hersteller. Dann wird der, der es sich legal gekauft hat, nicht bestraft.

    Aber letztlich könnte man sich auch das heute sparen. Diejenigen, die Bücher illegal online stellen, werden auch damit fertig. Ohnehin sind die illegalen Seiten dadurch groß geworden, dass es lange Zeit kaum legales Material gab. Da wurde auch ruckzuck gescannt und mit OCR umgesetzt. Das ist für entsprechende Klientel ein leichtes, kostet professionell gemacht eigentlich nichts. Und einmal im Netz ist es dann ohnehin zu spät. Ansonsten werden die Leute auch mit der Wasserzeichenentfernung fertig.

    Gibt es das noch, dass Privatleute einfach so was hochladen? Zu Peer-to-Peer-Zeiten vielleicht. Aber wird das heute noch genutzt? Wäre man wohl auch schön blöd.

    Irgendwie ergibt das mit dem DRM alles keinen Sinn. Die Fehler der Musik-Industrie werden alle noch einmal gemacht.

    Wem nutzt DRM heute? Adobe als Dienstleister sicherlich. Aber Hauptnutznießer ist wohl Amazon. Sind alle schön im Kindle-System gefangen. Auf der anderen Seite beschweren sich alle über die Macht von Amazon(Händler wie Verlage) und auf der anderen Seite wird Amazon zugearbeitet....

  15. #15
    Qwertz Werther
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    Kurze Frage bezüglich Soft-DRM von Harry Potter ebooks.

    Wenn ich richtig im Kopf habe, hat es damals wenige Stunden gedauert, bis Harry Potter Collection "Pottermore Retail Edition" im Netz verfügbar war...die weiterhin verfügbar sind.

    Kann man also annehmen dass der Uploader jetzt im Knast sitzt?...bzw. irgendwie anders (geld, community service etc) bestraft wurde?

  16. #16
    Krimimimi
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    Zitat Zitat von Herrui Beitrag anzeigen
    Sind alle schön im Kindle-System gefangen....
    Nö, alle bestimmt nicht.
    Es gibt immer noch Leute, die sich sehr bewußt gegen das komfortable, kundenfreundliche Amazon- System entscheiden und den "Kampf" mit dem Adobe- System aufnehmen.

  17. #17
    frostschutz
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    Wenn ich richtig im Kopf habe, hat es damals wenige Stunden gedauert, bis Harry Potter Collection "Pottermore Retail Edition" im Netz verfügbar war...die weiterhin verfügbar sind.
    Daß es die gibt ist klar, gehört habe ich davon aber nichts. Die dürften trotzdem ne hübsche Jahresbilanz haben...

    Wasserzeichen sind ja leicht zu entfernen. Alternativ unter falschem Namen gekauft.

    Es ist nun mal so. Das unknackbare DRM gibt es nicht. Mit Abstand am schwersten zu knacken ist immer noch das Papierbuch.

  18. #18
    ebooker
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    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen
    Wasserzeichen sind ja leicht zu entfernen. Alternativ unter falschem Namen gekauft.
    Das würde ich nun nicht behaupten. Sicher kann man das Wasserzeichen nur entfernen, in dem man den Text extrahiert und ein neues Ebook basteltet. Klar das geht. Leicht ist das nicht und braucht schon seine Zeit. Das Wasserzeichen kann ja überall drin stecken, in der Bezeichnung des CSS (z.B. eine Bestimmte Kombination der Namen der Klassen im CSS), im Bild etc.

    Klar unter falschen Namen kaufen geht auch. Glaube sowieso nicht, dass je wegen eines Wasserzeichens jemand angeklagt wird. Wenn doch sagt er halt er habe einen Trojaner auf dem PC gehabt, habe den Reader verloren oder so ähnlich. Das Wasserzeichen ist mehr oder weniger Prophilaxe.

    Denn wie soll das vorsichgehen? Der Shop soll dem "Rechteverwerter" sagen welches Wasserzeichen da drin ist und wer das Ebook gekauft hat? Denn Teufel werden die tun. Das wäre ein Verstoß gegen den Datenschutz.
    Geändert von ebooker (28.10.13 um 19:21 Uhr)

  19. #19
    ThomasMorus
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    Es ist ja nur eine Minderheit, die die Bücher illegal tauschen. Mit all dem Abwmahnwahn und den virenverseuchten Seiten ist das total unattraktiv. Das eigentlich Schlimme ist, dass DRM schon immer ein Ärgernis für den Nutzer und ein Klacks für den Profi war. Das fing an mit VHS, ging weiter mit der MD, den seltsamen Hörbuch-Format von Audible und gipfelt gerade in Blu-Ray und dem Käse, den Adobe da fabriziert hat. Die Lösung kann nur lauten, bei DRM-freien Shops wie Deam zu kaufen.

  20. #20
    Martina Schein
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    Eine schöne Zusammenstellung, Chalid. Wenn das auch generell bekannt ist, dürften sich bestimmt so einige technisch unbedarfte Leseratten freuen, wenn sie deinen Artikel bei Google finden.

    Zitat Zitat von Chalid
    Wie siehst Du das? Entfernst du DRM bei deinen eBooks? Wenn ja, wieso? Lass es uns in einem Kommentar wissen!
    Meine erste Anlaufstelle für eBooks ist beam-ebooks.de, da es dort nur DRM-freie Bücher gibt. Leider ist dort die Auswahl nicht so wirklich groß, daher führt mich mein 2. Weg zum Online-Shop meines örtlichen Buchhändlers.

    Ich gehöre

    a) zu den Freaks, die grundsätzlich jedes eBook nach dem Kauf in Sachen Formatierung und Ähnlichem erst einmal überarbeiten - was Deine Frage sicherlich ausreichend beantwortet, Chalid, bin
    b) ein absoluter Fan von Backups und
    c) überschreitet die Anzahl der bei uns im Haushalt befindlichen Geräte inzwischen die »zulässige« Anzahl.
    Okay, auf ein paar Android-Geräten befinden sich die Bücher nur für den Notfall, aber man weiß ja nie.

    Ganz davon abgesehen, lasse ich mich in meiner Bewegungsfreiheit nicht einschränken, wenn ich für etwas Geld bezahlt habe - AGBs mit Hinweis auf die »Lizenzmodelle« hin oder her.

    Als »braves Mädchen« kaufe ich die eBooks und gebe sie selbstverständlich nicht weiter. Das würde ich auch dann nicht tun, wenn es legal wäre; da könnte ich mein Geld ja gleich zum Fenster rauswerfen.

    Ansonsten stimme ich @Krimimimi, Post 6 und @eBooker, Post 10 voll und ganz zu.
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  21. #21
    ebooker
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    Als »braves Mädchen« kaufe ich die eBooks und gebe sie selbstverständlich nicht weiter. Das würde ich auch dann nicht tun, wenn es legal wäre; da könnte ich mein Geld ja gleich zum Fenster rauswerfen.
    Den Zusammenhang von Weitergeben und Geld zum Fenster rauswerfen verstehe ich nicht. Um mal bei dem Bild zu bleiben. Wenn ich das Geld aus dem Fenster schmeißen könnte und gleichzeitig mein Geld behalten, würde ich das durchaus tun. Erst recht wenn es legal wäre.
    Geändert von ebooker (28.10.13 um 20:18 Uhr)

  22. #22
    Martina Schein
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Den Zusammenhang von Weitergeben und Geld zum Fenster rauswerfen verstehe ich nicht. Um mal bei dem Bild zu bleiben. Wenn ich das Geld aus dem Fenster schmeißen könnte und gleichzeitig mein Geld behalten, würde ich das durchaus tun. Erst recht wenn es legal wäre.
    Ganz einfach - ich kaufe für meinen Schatz und mich oder einem von uns Beiden ein eBook.

    Das gebe ich doch jetzt nicht, an wen auch immer, für lau weiter. Wer es haben will, soll es selbst kaufen.

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    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  23. #23
    ebooker
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    Ganz einfach - ich kaufe für meinen Schatz und mich oder einem von uns Beiden ein eBook.

    Das gebe ich doch jetzt nicht, an wen auch immer, für lau weiter. Wer es haben will, soll es selbst kaufen.

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    Klingt sehr egoistisch.

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  24. #24
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    was ist daran egoistisch? so funktioniert das weltwirtschaftssystem nun mal.

  25. #25
    ebooker
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    Zitat Zitat von SPF30 Beitrag anzeigen
    was ist daran egoistisch? so funktioniert das weltwirtschaftssystem nun mal.
    Ach interessant ich dachte immer Tausch und Weiterverkauf gehören zum Wirtschaftssystem. Wieder was gelernt.

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  26. #26
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    Wer es rausfinden will, findet es sowieso raus.

    Ich entferne auch den Kopierschutz von meinen Ebooks - zu rein privaten Zwecken. Ich mache das, weil ich, wenn es ein Ebook nur bei Amazon gibt, ich dieses für meine Epub- Reader eben dort kaufe. Außerdem hatte ich schon mal ein geschenktes Ebook, welches sich nach 1,5 Jahren eben nicht mehr öffnen ließ. Da ich eine kopierschutzfreie Kopie hatte, kann ich es immer noch lesen (der Shop, der es verschenkt hat, hat sich nicht dazu geäußert, warum ich die kopierschutzbehaftete Version irgendwann nicht mehr öffnen konnte).
    Mit Schriftenänderungen, falls ein Ebook eine festeingebettete Schrift hat, habe ich mich noch nicht befasst, aber manchmal habe ich mich geärgert, wenn ich die Schrift nicht ändern konnte. Kann sein, dass ich mich irgendwann noch damit befasse, eingebettete Schrift rauszuwerfen.

    Ich habe keine Bedenken, das zu tun, was ich mache. Ebooks auf illegalen Plattformen hoch- oder runterzuladen, lehne ich ab. Also wem schade ich mit der Kopierschutzentfernung?

    @JulesWWD
    Wie machst du es denn? Du hast doch sowohl Kindle als auch einen Epub- Reader. Liest du die Ebooks nur auf dem Gerät, auf dem sich das Ebook ohne Kopierschutzentfernung lesen läßt?
    Nachdem ich so nett gefragt werde, will ich auch nett antworten. Bei gekauften mit DRM versehenen eBooks entferne ich erforderlichenfalls diesen Schutz, aber wohlgemerkt zu dem Zweck, dass ich das eBook auf meinen Geräten kann. Ggf auch um Schriftarten, Blocksatz, Silbentrennung oder ähnliches ändern bzw korrigieren zu können.

  27. #27
    finanzer
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    Die Interpretation des ³108b als Recht auf Privatkopie ist schon sehr steil. Er beinhaltet lediglich die Straffreiheit wenn man wirksamen Kopierschutz rein für den privaten Gebrauch knackt. Verboten bleibt es aber dennoch. Und ja das ist ein himmelweiter Unterschied zum Recht auf Privatkopie

  28. #28
    Chalid
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    Steht ja auch nirgendwo, dass das Entfernen von DRM deshalb erlaubt ist, sondern nur, dass es eben keine Strafverfolgung gibt. Ob sich die Straffreiheit nun aus dem Recht auf eine Privatkopie ergibt oder nicht, ist natürlich Interpretation, aber für den praktischen Alltag letztendlich sowieso irrelevant.

  29. #29
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Klingt sehr egoistisch.

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    Wenn du das so siehst. Ich vertrete die Meinung, das sich gefälligst jeder selbst seine Sachen kaufen soll. Ich gehe für mein Geld arbeiten und bin nicht die Wohlfahrt. Und ein Dukatenesel läuft bei mir leider auch nicht zu Hause herum.

    OT on:
    Ich könnte ja demnächst zu unserem Vermieter gehen und sagen, wir zahlen die Miete für alle im Haus.
    Zuerst gehe ich dann natürlich zu meinem Chef und sage ihm, ich müsse ab sofort das achtfache Gehalt bekommen. Ich befürchte allerdings, der ruft dann die netten Männer mit den Hab-mich-lieb-Jacken.
    OT off
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  30. #30
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    Fein, ein schöner, wenn auch subjektiv gefärbter Artikel, Chalid. Vielen Dank. Mich hatte die Seite von Alf übrigens auch sehr beeindruckt, seine Auseinandersetzung mit dem Thema ist vorbildlich.

    DRM entferne ich, seit ich auf meinem ersten Reader, damals noch Sony, als Autorin eine Bärbel eingetragen fand. Die freilich hatte das Buch nicht geschrieben, sich aber als Bearbeiterin unter Autor eingetragen. Um die Metadaten auf Vorderman zu bringen, musste ich DRM verwenden - bis heute noch sind ja die mitgelieferten Daten meist schlampig verfasst von Verlagsseite aus.

    Dann hat mein alter Sony öfter mal die Grätsche gemacht - nichts, was man mit einer Büroklammer nicht beheben kann: wenn dann aber die Autorisierung weg ist, sind sämtliche DRM-Bücher nicht lesbar - und das ist auf einer sechstündigen Bahnfahrt, wie ich sie öfter machen muss, nicht akzeptabel. Auch, wenn ich immer ein analoges Notbuch auf Dienstreisen dabei habe bin ich froh, wenn Bücher auch nach einem metertiefen Sytem-Absturz lesbar bleiben.
    Leider hauen Verlage auch heute noch - unter anderem aus Kosten- bzw. Preisgründen - schlampige Konvertierungen raus. Wenn ich in einem E-Buch nur briefmarkengroße Abbildungen habe, dann will ich die entweder bearbeiten oder mir zumindest die Abbildungen vergrößert ansehen können - also muss ich auf die Daten zugreifen können.

    Amazon bietet ja als Verlag auch exklusive Titel an - und einige Verlage vertreiben ihre Bücher nur über das böse A. Ich möchte die natürlich auf meinem Reader lesen, also muss ich rom und nom konvertieren können - dank Calibre keine große Sache, wenn DRM freies Material zur Verfügung steht.

    Ich benutze im Alltag mehrere Lesegeräte - da sind auch die Lizenzen schnell verbraucht.

    In der That entstehen die meisten Probleme beim E-Buch Kauf durch DRM, wie ich immer wieder an den Anfragen merke. Daher rate ich jedem von Anfang an, DRM frei zu kaufen, beim Beam-Books etwa, oder DRM zu entfernen, bin aber, wie man weiß, gegen jede Form illegaler Verbreitung im Netz.

    Was ist nicht mag, ist DRM als eine Form der Schuldzuweisung. Wenn deDRMte Datein gestohlen und verbreitet werden, liegt die Verantwortung rechtlich beim Käufer, weil er die Verbreitung durch das deDRMen ermöglicht hat, nach rechtlichem Standpunkt. Schon deswegen absurd, weil selbst meine Oma DRM entfernen kann. Eine billige Art, einen Sündenbock zu finden, wobei natürlich auch der entstandene Schaden im Normalfall nicht ersetzt werden kann. Es bringt also nichts.

    Ärgerlich ist auch, dass die Reader ja, soweit ich das verstanden habe, auf der Adobe-Software aufsetzen, die nicht nur ziemlich fehlerbehaftet sein soll, sondern wohl auch der Entwicklung von komfortablen Leseprogrammen Grenzen setzt. Auch dies wäre ohne hartes DRM nicht nötig.

    DRM ist für alle ein Ärgernis, daher freue ich mich auch, wenn Verlage ihre Bücher ohne hartes DRM anbieten, wie ich neulich bei einem Bastei Buch feststellte.
    Geändert von Altschneider (29.10.13 um 10:07 Uhr)

  31. #31
    Dirk
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    Es ist immer wieder zu hören, dass die Verlage hartes DRM wollen, so auch beispielsweise auch von Jeff Bezos selbst:

    "Das Buch hat eine Zukunft, DRM auch – weil die Verlage es so wollen"

    An diese Aussage kann ich nicht so recht glauben. Sind die Verlage denn wirklich so uninformiert, ja mann könnte sagen dümmlich-begriffsstutzig ?

    Sicher nicht!
    Das mit hartem DRM kein auch nur im entferntesten wirksamer Kopierschutz vorliegt dürfte auch dort allseits bekannt sein. Wie simpel DRM entfernt werden kann ebenfalls. Hartes DRM verhindert somit nicht einmal den "Austausch" gekaufter eBooks im Freundeskreis. Bei hartem DRM fällt hier zudem die von Chalid beschriebene psychologische Barriere weg (...das Wasserzeichen könnte ja vielleicht doch nicht gänzlich entfernt sein...) .

    Warum also sollten die Verlage hartes DRM wollen?
    Um den Autoren eine vermeintliche Sicherheit vorzugaukeln?
    Auch das kann ich mir nicht vorstellen,

    Einzig geschlossene Ökosysteme, insbesonders die Kindle-Welt profitiert von hartem Kopierschutz indem sie darauf spekuliert, dass eine große Gruppe den Kopierschutz eben nicht entfernt.

  32. #32
    Blume
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    Als unschuldiger Käufer habe ich meinen Oyo erworben.
    Zuhause angekommen, ausgepackt und bereits beim Anmelden gescheitert.
    Nach langem hin und her habe ich es dann doch geschaft. Dann kam es ganz schlimm. Das erste Ebook mit DRM ließ sich nicht öffnen.
    Nach ca. 20 Minuten mit Tante Google hatte ich alle Informationen, die es mir ermöglicht hätten, den Kopierschutz zu umgehen. Bis dahin hatte ich wirklich geglaubt, Alf sei ein Außerirdischer vom Melmak.
    Es hat weitere 2 Stunden gebraucht, bis ich endlich dem Problem auf der Spur war und 2 weitere Tage, bis ich mein legales Ebook auch legal lesen konnte.
    Durch die fehlgeschlagenen Anmeldungen hatte ich schlicht alle zulässigen Geräte bereits verbraucht. Für Adobe war es wohl so, daß ich 6 Geräte angemeldet hätte.
    Ich entferne aus Prinzip keinen Kopierschutz, vielleicht bin ich einfach ein zu großer Hasenfuß. Ich kann aber verstehen, wenn andere das tun.
    Nach 20 Minuten hätte ich mich entspannt zurücklehnen und mein Buch lesen können.

  33. #33
    Altschneider
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    Ich muss allerdings einige der Aussagen im Artikel, wie schon oft, relativieren.
    Mein Buchhändler z. B. ist absolut gegen DRM und vertritt das auch gegenüber dem Verband und den Verlagen. Für Verlage ist DRM auch ein Ärgernis - es ist ein Kostenfaktor, der de facto nichts bringt. Sie wissen natürlich, dass Kunden DRM locker entfernen können, es ist also nicht unbedingt das große Komfort-Hindernis, als das es die Piraten-Lobby immer darstellt. Demungeachtet gehört leider zur ewigen Piraten-Litanei der Rechtfertigungen auch: Was leicht kopiert werden kann, darf leicht kopiert werden, und das wird ja auch bei jeder Gelegenheit in die Welt getrötet. Und da Verlage eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Autoren haben, und es auch Gerichtsurteile gibt, die in ganz anderen Bereichen ähnlich argumentieren, wird sicherheitshalber hartes DRM verwendet, um zu zeigen: diese Datei darf nicht kopiert werden. Das ist meist alles.

    Verlage bestimmen nicht unbedingt selbst, welches DRM verwendet wird. Zumindest vor einiger Zeit noch haben Aggregatoren wie Ciando jedes von Ihnen vertriebene Buch mit hartem DRM versehen, auch wenn es ohne vom Verlag kam. Das gehört da mit zum Geschäftsmodell.

    Das nur Lizenzen verkauft werden, ist ärgerlich - und auch dumm von den Verlagen, weil sie unter anderem der Billig-Diskussion damit Argumente liefern (die einzigen greifbaren). E-Bücher sollten schon insofern in den Besitz der Kunden übergehen, dass sie frei nutzbar und z. B. vererbbar sind. Aber natürlich kann nicht der gleiche uneingeschränkte Eigentumsrecht wie beim gedruckten Buch gewährt werden - da das digitale Buch verschleißfrei und leicht zu kopieren ist, müssen Regelungen und Lösungen für Verleih und evtl. Weiterverkauf her - ein gebrauchtes E-Buch existiert ja nicht. Die Einschränkungen gegenüber dem gedruckten Buch werden aber durch den zusätzlichen Nutzen wett gemacht. E-Bücher haben ja durchaus mehr Nutzen, als nur gelesen zu werden, von dem durchsuchbaren Text bis zur skalierbaren Schrift, freilich wird die Billig-Lobby dies nicht erwähnen. Mit einer Lizenzvergabe allein machen es sich die Verlage meiner Meinung nach dennoch zu einfach.
    Und es ist natürlich auch noch das Problem der Textidentität zu bedenken. Ein übrigens sehr interessantes Thema bei der E-Buch Entwicklung des Zukunft.

  34. #34
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen

    Das nur Lizenzen verkauft werden, ist ärgerlich - und auch dumm von den Verlagen, weil sie unter anderem der Billig-Diskussion damit Argumente liefern (die einzigen greifbaren). E-Bücher sollten schon insofern in den Besitz der Kunden übergehen, dass sie frei nutzbar und z. B. vererbbar sind. Aber natürlich kann nicht der gleiche uneingeschränkte Eigentumsrecht wie beim gedruckten Buch gewährt werden - da das digitale Buch verschleißfrei und leicht zu kopieren ist, müssen Regelungen und Lösungen für Verleih und evtl. Weiterverkauf her - ein gebrauchtes E-Buch existiert ja nicht.
    Die vergleichbare Fragestellung gab bzw gibt es ja auch bei Softwarelizenzen, bei welchen die Hersteller eigentlich davon ausgehen, dass diese Lizenzen an den "Käufer" - richtigerweise Lizenznehmer - gebunden ist und nicht übertragen werden kann. Ich meine mich erinnern zu können, dass dies von der Rechtsprechung anders gesehen wird: Wenn sichergestellt und nachgewiesen ist, dass der - ursprüngliche - LIzenznehmer die Lizenz nicht mehr nutzt und keine Kopie der Software hat, dann kann er er auch weiter verkaufen. Aber wie gesagt, das ist jetzt aus der Erinnerung, bin nicht sicher, ob dies noch aktueller Stand ist.

  35. #35
    Krimimimi
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Nachdem ich so nett gefragt werde, will ich auch nett antworten. Bei gekauften mit DRM versehenen eBooks entferne ich erforderlichenfalls diesen Schutz, aber wohlgemerkt zu dem Zweck, dass ich das eBook auf meinen Geräten kann. Ggf auch um Schriftarten, Blocksatz, Silbentrennung oder ähnliches ändern bzw korrigieren zu können.
    Aber dann ist es doch in Ordnung, wenn auch andere User, die aus rein privaten Zwecken den Kopierschutz entfernen wollen, Hinweise bekommen, wie man das macht.

  36. #36
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    Aber dann ist es doch in Ordnung, wenn auch andere User, die aus rein privaten Zwecken den Kopierschutz entfernen wollen, Hinweise bekommen, wie man das macht.
    Ob etwas "in Ordnung ist" bemisst sich doch nicht danach, wie ich oder andere Personen etwas handhaben? Ich darf meinen Ausgangspost zitieren:

    "Ich sehe dieses Thema wie der Eine oder Andere schon bemerkt haben mag, etwas ambivalent. Das was sich im rein privaten Bereich abspielt, sollte und dürfte legal sein - soweit so gut. Leider beschränkt sich das "Befreien" vom DRM eben nicht darauf bzw nimmt einen Umfang an, der vom Gesetz nicht mehr gedeckt ist."

    Damit habe ich das gesagt, was ich zu diesem Thema sagen möchte. Diese Diskussion dreht sich doch im Kreis.

  37. #37
    Krimimimi
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Verlage bestimmen nicht unbedingt selbst, welches DRM verwendet wird. Zumindest vor einiger Zeit noch haben Aggregatoren wie Ciando jedes von Ihnen vertriebene Buch mit hartem DRM versehen, auch wenn es ohne vom Verlag kam. Das gehört da mit zum Geschäftsmodell.
    In erster Linie bestimmen Verlag und/oder Autor ob ein Kopierschutz auf ein Ebook soll und welcher. Wenn ein Verlag bestimmt hat, dass harter Kopierschutz drauf soll, dann muss sich auch jeder Shop daran halten und darf das Ebook nicht einfach ohne verkaufen.
    In zweiter Linie können die Shops harten Kopierschutz drauf machen, wenn der Verlag es nicht verlangt. Oft sind das Shops, die aus irgendwelchen Gründen kein digitales Wasserzeichen anbieten. Wenn der Verlag ein Wasserzeichen verlangt, aber der Shop es nicht realisieren kann, dann muss eben hartes DRM durch den Shop drauf gemacht werden.

    Hier hat es aber der Kunde in der Hand. Ich muss nicht in einem Shop kaufen, wo überall hartes DRM draufgepappt wird, ich kann das Ebook auch woanders kaufen oder falls es das in anderen Shops nicht gibt, auf den Kauf verzichten.

  38. #38
    ebooker
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    Wenn du das so siehst. Ich vertrete die Meinung, das sich gefälligst jeder selbst seine Sachen kaufen soll. Ich gehe für mein Geld arbeiten und bin nicht die Wohlfahrt. Und ein Dukatenesel läuft bei mir leider auch nicht zu Hause herum.
    Nun ja wenn du Ebooks aber legal weitergeben könntest, wäre es ja der Dukatenesel. Du du könntest deine ja behalten. Außerdem könnte man mit anderen Tauschen. Der zwei hat, gebe dem der nur eins hat, steht schon in der Bibel.

    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    OT on:
    Ich könnte ja demnächst zu unserem Vermieter gehen und sagen, wir zahlen die Miete für alle im Haus.
    Zuerst gehe ich dann natürlich zu meinem Chef und sage ihm, ich müsse ab sofort das achtfache Gehalt bekommen. Ich befürchte allerdings, der ruft dann die netten Männer mit den Hab-mich-lieb-Jacken.
    OT off
    Wenn du mit das selbe zahlen würdest, ob du nun deine Miete alleine, oder die Miete des ganzen Hauses zahlen würdest, warum würdest du das nicht tun? Die anderen würden sich ja sicher erkentlich zeigen und dir geben was sie können.

    Dein Beispiel war einfach nur Banane. Da kannst du nicht rauswinden.

  39. #39
    Krimimimi
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    In erster Linie bestimmen Verlag und/oder Autor ob ein Kopierschutz auf ein Ebook soll und welcher. Wenn ein Verlag bestimmt hat, dass harter Kopierschutz drauf soll, dann muss sich auch jeder Shop daran halten und darf das Ebook nicht einfach ohne verkaufen.
    In zweiter Linie können die Shops harten Kopierschutz drauf machen, wenn der Verlag es nicht verlangt. Oft sind das Shops, die aus irgendwelchen Gründen kein digitales Wasserzeichen anbieten. Wenn der Verlag ein Wasserzeichen verlangt, aber der Shop es nicht realisieren kann, dann muss eben hartes DRM durch den Shop drauf gemacht werden.

    Hier hat es aber der Kunde in der Hand. Ich muss nicht in einem Shop kaufen, wo überall hartes DRM draufgepappt wird, ich kann das Ebook auch woanders kaufen oder falls es das in anderen Shops nicht gibt, auf den Kauf verzichten.
    @JulesWDD
    Natürlich bemisst es sich nicht an einzelnen Personen, was in Ordnung ist und was nicht. Vielleicht habe ich dein Zitat
    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Fein, jetzt weiß es auch der Letzte, wie es geht ...
    falsch interpretiert. Ich dachte, es drückt dein Missfallen darüber aus, dass Chalid Hinweise zum Kopierschutz gegeben hat.
    Ich bin froh, dass ich weiß, wie man den Kopierschutz entfernt, weil es Vorteile hat und ich finde, dass auch ruhig andere in den Genuss dieser Vorteile kommen dürfen.

  40. #40
    ebooker
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    In erster Linie bestimmen Verlag und/oder Autor ob ein Kopierschutz auf ein Ebook soll und welcher. Wenn ein Verlag bestimmt hat, dass harter Kopierschutz drauf soll, dann muss sich auch jeder Shop daran halten und darf das Ebook nicht einfach ohne verkaufen.
    In zweiter Linie können die Shops harten Kopierschutz drauf machen, wenn der Verlag es nicht verlangt. Oft sind das Shops, die aus irgendwelchen Gründen kein digitales Wasserzeichen anbieten.
    Zum einen haben bestimmte Shops noch vor einem Jahr auf jedes Ebook DRM gemacht, weil es technisch angeblich nicht anders geht. Davon sind jetzt wohl die meisten Shops abgerückt. Trotzdem kenne ich einen Verlag der seine Ebooks ohne DRM und Wasserzeichen verkaufen will und Kobo trotzdem DRM drauf macht. Das ist nur ein Beispiel. Man könnte noch mehr finden.

  41. #41
    Dirk
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Für Verlage ist DRM auch ein Ärgernis - es ist ein Kostenfaktor, der de facto nichts bringt. Sie wissen natürlich, dass Kunden DRM locker entfernen können,...
    Und da Verlage eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Autoren haben, und es auch Gerichtsurteile gibt, die in ganz anderen Bereichen ähnlich argumentieren, wird sicherheitshalber hartes DRM verwendet, um zu zeigen: diese Datei darf nicht kopiert werden. Das ist meist alles.
    ...
    Mit einer Lizenzvergabe allein machen es sich die Verlage meiner Meinung nach dennoch zu einfach.
    Und es ist natürlich auch noch das Problem der Textidentität zu bedenken. Ein übrigens sehr interessantes Thema bei der E-Buch Entwicklung des Zukunft.
    Ja, ein wirklich sehr interessantes Thema.

    Aber zur "Sorgfaltspflicht",
    demnach würden Verlage also gegen ihre eigenen Interessen handeln , denn:
    "Für Verlage ist DRM auch ein Ärgernis - es ist ein Kostenfaktor, der de facto nichts bringt."
    Sorgfaltspflicht, sicherheitshalber...
    Mhh, eine der Sorgfaltspflicht entsprungene Handlung, welche wissentlich ohne Nutzen ist, erscheint mir dann aber doch sehr fragwürdig. Gerichtsurteile, z.B. bezüglich Content aus dem Musikbereich haben den Urhebern auch eher wenig geholfen.

    Um zu "zeigen: diese Datei darf nicht kopiert werden",
    braucht es nur vom Käufer abgenickter entsprechender Lizenzbedingungen.

  42. #42
    Krimimimi
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    Amazon bietet ja als Verlag auch exklusive Titel an - und einige Verlage vertreiben ihre Bücher nur über das böse A. Ich möchte die natürlich auf meinem Reader lesen, also muss ich rom und nom konvertieren können - dank Calibre keine große Sache, wenn DRM freies Material zur Verfügung steht.
    Das ist übrigens auch ein interessanter Aspekt, der auch in Zukunft noch mehr Bedeutung bekommen wird.
    Inzwischen ist es nämlich nicht nur so, dass man bestimmte Ebooks ausschließlich bei Amazon bekommt. Weltbild bringt inzwischen auch Ebooks im Eigenverlag heraus ("Weltbildvorteil"), die kann man nur bei Weltbild kaufen. Ein Beispiel "Ein Handvoll Worte" von Jojo Moyes. Dummerweise sind diese Ebooks aus dem Weltbild- Verlag mit hartem DRM behaftet, sodass Kindle- Nutzer sie ohne Kopierschutzentfernung nicht lesen können.
    Ebook.de macht jetzt etwas ähnliches. Sie haben Krimi- Editionen herausgebracht. Das sind Regionalkrimis, die im Bundle zu einem sehr günstigen Preis verkauft werden (3 ungefähr zum Preis von einem). Bei dieser Edition handelt es sich um Sonderausgaben und ist deswegen trotz Buchpreisbindung möglich (im Prinzip auch eine Ausgabe im Eigenverlag).
    Ebook.de hat zum Glück auf harten Kopierschutz verzichtet, was ich für einen Schritt in die richtige Richtung halte.

  43. #43
    alexbloggt
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    Schöner Artikel!
    DRM gehört meiner Meinung nach sowieso der Vergangenheit an. Ein wirksamer Schutz gegen illegale Verbreitung stellt DRM nicht da und hindert nur Leute daran, ihre selbst gekauften Bücher auf andere Geräte zu portieren. Die Musikindustrie hat auch eine Zeit lang DRM als das Lösungsmittel all ihrer Probleme gefeiert. Trotzdem waren Kopien der Musikstücke auch weiterhin im Netz zu finden und mittleweile ist man wieder davon abgekommen. Trotzdem gibt es nach wie vor Musiker und Leute, die Musik kaufen.
    Wer eine digitale Ware umsonst haben will, bekommt sie auch (mit einigen, sehr wenigen Ausnahmen) umsonst - und meist noch viel besser handlebar (kein DRM, kein Steam, keine sonstigen Nötigungen, die man als zahlender Kunde erdulden muss).
    Die Warez-Szene ist technisch sehr versiert, egal ob damals der "Cactus"-Kopierschutz oder eben heute DRM - entfernen lässt sich alles, wenn man will. Die Leidtragenden sind die, die sich nicht (für den Privatgebrauch) in eine rechtliche Grauzone begeben wollen. Diejenigen müssten immer wieder neue Lizenzen für ihre alten Bücher kaufen, wenn sie das Gerät wechseln und dieses nicht mehr mit dem alten Format kompatibel ist.
    Und zum Thema leihen: Ich sehe da moralisch kein Problem, Freunden (d.h. nicht auf irgendwelchen Seiten hochladen, sondern persönlich teilen) ein Buch zu leihen - egal ob digital oder analog. Das mache ich schon seit der Grundschule - sei es mit Büchern, Kassetten, CDs oder sonstigem. Dafür leihe ich mir auch von Freunden wieder was - im Grunde das Prinzip einer Bücherei, deren Legalität auch keiner in Frage stellen würde.

  44. #44
    ebooker
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    Zitat Zitat von alexbloggt Beitrag anzeigen
    Und zum Thema leihen: Ich sehe da moralisch kein Problem, Freunden (d.h. nicht auf irgendwelchen Seiten hochladen, sondern persönlich teilen) ein Buch zu leihen - egal ob digital oder analog. Das mache ich schon seit der Grundschule - sei es mit Büchern, Kassetten, CDs oder sonstigem. Dafür leihe ich mir auch von Freunden wieder was - im Grunde das Prinzip einer Bücherei, deren Legalität auch keiner in Frage stellen würde.
    Richtig so. Nur der Vergleich mit der Bücherei hinkt etwas. Die Bibliotheken müssen für jeden Leihvorgang ein paar Cent abdrücken, das macht der normale Verleihe nicht. Das von dir beschriebene Teilen, ist aber meines Wissens durch die Privatkopie gedeckt. Und wird ja unter anderem mit der Pauschalabgabe (Abgabe auf Speichermedien, Drucker etc.) finanziert.

    @Chalid
    Ich weiß dass ihr nicht mehr cme.at heißt, trotzdem wäre es interessant wenn der Artikel auch auf die Rechtslage in Österreich und der Schweiz eingegangen wäre.

  45. #45
    ebooker
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    Zitat Zitat von finanzer Beitrag anzeigen
    Die Interpretation des ³108b als Recht auf Privatkopie ist schon sehr steil. Er beinhaltet lediglich die Straffreiheit wenn man wirksamen Kopierschutz rein für den privaten Gebrauch knackt. Verboten bleibt es aber dennoch. Und ja das ist ein himmelweiter Unterschied zum Recht auf Privatkopie
    Das Recht auf Privatkopie ergibt sich auch nicht aus § 108b UhrG, sondern aus § 53 UhrG:
    [Bitte einloggen oder registrieren um Links zu sehen.]

  46. #46
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    @JulesWDD
    Natürlich bemisst es sich nicht an einzelnen Personen, was in Ordnung ist und was nicht. Vielleicht habe ich dein Zitat

    falsch interpretiert. Ich dachte, es drückt dein Missfallen darüber aus, dass Chalid Hinweise zum Kopierschutz gegeben hat.
    Ich bin froh, dass ich weiß, wie man den Kopierschutz entfernt, weil es Vorteile hat und ich finde, dass auch ruhig andere in den Genuss dieser Vorteile kommen dürfen.
    "Missfallen" wäre zu drastisch formuliert, aber wenn Du einen kritischen Unterton herausgelesen hast, dann trifft es die Sache ziemlich genau. Ich halte die Rechtslage nicht für so eindeutig, dass man bestimmte Techniken publizieren sollte. Aber das ist wie gesagt meine eigene und damit höchst subjektive Ansicht.

    Solange der Kopierschutz entfernt wird, um das eBook selbst beser verwenden, speichern, sichern zu können, ist das aus meiner Sicht rechtlich in Ordnung. Den sonstigen Beiträgen in diesem Thread entnehme ich aber - alles ohne Wertung - wieder solche BEgriffe wie "Tausch", "Verkauf" und Ähnliches. Und dies ist eben auch eine mögliche Folge des "Befreiens" vom DRM und wohl von der erworbenen Lizenz nicht abgedeckt.

    Heißt also zusammengefasst: Das "Befreien" von DRM kann eben zu legalen und zu illegalen Zwecken genutzt werden, weswegen ich den Artikel per se eben kritisch sehe. Und jetzt bitte nicht das Argument, dass ma das sowieso durch "googlen" alles sowieso und selbst und ganz einfach herausfinden kann; das ist kein Argument mit dem man irgendetwas rechtfertigen könnte.

  47. #47
    ebooker
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Heißt also zusammengefasst: Das "Befreien" von DRM kann eben zu legalen und zu illegalen Zwecken genutzt werden, weswegen ich den Artikel per se eben kritisch sehe. Und jetzt bitte nicht das Argument, dass ma das sowieso durch "googlen" alles sowieso und selbst und ganz einfach herausfinden kann; das ist kein Argument mit dem man irgendetwas rechtfertigen könnte.
    Naja, ziemlich viel, kann man legal oder illegal verwenden.
    Ich hab mir z.B. vor einem halben Jahr bei Aldi ein richtige großes schönes Küchemesser gekauft. Ich verwende es auch ganz legal in der Küche zum Gemüse schnippeln. Nur kann man mit dem Messer auch jemanden umbringen. Trotzdem sehe ich den Verkauf der Messer deshalb nicht kritisch.

  48. #48
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Naja, ziemlich viel, kann man legal oder illegal verwenden.
    Ich hab mir z.B. vor einem halben Jahr bei Aldi ein richtige großes schönes Küchemesser gekauft. Ich verwende es auch ganz legal in der Küche zum Gemüse schnippeln. Nur kann man mit dem Messer auch jemanden umbringen. Trotzdem sehe ich den Verkauf der Messer deshalb nicht kritisch.
    Und was soll mir das jetzt sagen?

  49. #49
    Dirk
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Und was soll mir das jetzt sagen?
    Man sollte sich sehr genau überlegen etwas über Küchemesser zu publizieren!

  50. #50
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Man sollte sich sehr genau überlegen etwas über Küchemesser zu publizieren!
    Aha ... ... irgendwie off topic, oder?

  51. #51
    garfield36
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    Ich oute mich jetzt mal, ich benutze Calibre und das Plugin DeDRM. Was sind nun meine Beweggründe dafür?
    Ich lese unter anderem gerne SF-Bücher, da gibt es das größte Angebot bei einem Buchhändler der ein eigenes Format verwendet. Nun ist aber das bei anderen Anbietern am meisten verbreitete Format EPUB. Das heißt also, dass ich hin und wieder ein Buck konvertieren muss, um es lesen zu können.

    Man könnte vielleicht einwenden, dass ich mir einen Kindle zulegen könnte, wenn das größte Angebot meiner Lieblingslektüre ohnedies bei diesem Anbieter gegeben ist. Es gibt jewdoch einen weiteren Grund warum ich "alfe" Es ist so, dass mir als Lesegerät ein Pocketbook wesentlich mehr zusagt als ein Kindle. Ohne Konvertierung könnte ich aber manche Bücher auf meinem PB 623 gar nicht lesen.

    Ich habe also kein Unrechtsbewusstsein wenn ich den Kopierschutz entferne und das Format umwandle. Ich bezahle ja die Bücher die ich erwerbe. Und selbstverständlich betreibe ich keinen illegalen Vertrieb von eBooks. Ich nutze die erwähnte Software rein für den privaten Gebrauch. Nebenbei erwähnt, konnte ich auch durch googeln nicht nicht herausfinden wie die Rechtslage zu diesem Thema in Österreich aussieht.

  52. #52
    ebooker
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Und was soll mir das jetzt sagen?
    Das es Unsinn ist etwas für bedenklich zu halten weil man es auch illegal nutzen oder missbrauchen kann. Dann sollte Ebook die ohne DRM verkauft werden für sie ja auch bedenklich sein, denn die kann man ja einfach so hochladen und teilen.

  53. #53
    Altschneider
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Die vergleichbare Fragestellung gab bzw gibt es ja auch bei Softwarelizenzen, bei welchen die Hersteller eigentlich davon ausgehen, dass diese Lizenzen an den "Käufer" - richtigerweise Lizenznehmer - gebunden ist und nicht übertragen werden kann. Ich meine mich erinnern zu können, dass dies von der Rechtsprechung anders gesehen wird: Wenn sichergestellt und nachgewiesen ist, dass der - ursprüngliche - LIzenznehmer die Lizenz nicht mehr nutzt und keine Kopie der Software hat, dann kann er er auch weiter verkaufen. Aber wie gesagt, das ist jetzt aus der Erinnerung, bin nicht sicher, ob dies noch aktueller Stand ist.
    Das habe ich auch so im Kopf. Nur ist es schwierig, nachzuweisen, dass keine Kopien von E-Büchern vorhanden sind. Während Software veraltet, gilt das ja vielleicht für E-Buch Formate, aber weniger für die Inhalte. Außerdem ist der kritische Punkt wohl die Verschleißfreiheit. Man würde im Prinzip ein neuwertiges Buch (Lizenz) verkaufen - und damit die Preisbindung umgehen, wenn es billiger wäre als der Neupreis. (Man stelle sich vor, Amazon würde alle annullierten Verkäufe als E-Bücher 2. Wahl billiger anbieten).

    Leihen ist für mich auch grenzwertig. Ich leihe zwar meine E-Bücher einem Freund, der Hartz IV ist und keinen Internetzugang, aber einen E-Reader hat, aber das Problem ist natürlich, das ich bei diesem "leihen" nicht meine Kopie der Lizenz lösche, ich verleihe also eine Privatkopie. Das ist was anderes als beim gedruckten Buch. Eine Verleihfunktion, die mein Buch für einige Zeit sperrt und das geliehene nach einiger Zeit löscht, wäre da der richtige Weg.
    Geändert von Altschneider (29.10.13 um 13:07 Uhr)

  54. #54
    Chalid
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    Die Rechtslage in Österreich ist recht ähnlich. Ich habe den Artikel dahingehend ergänzt.

  55. #55
    ebooker
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Eine Verleihfunktion, die mein Buch für einige Zeit sperrt und das geliehene nach einiger Zeit löscht, wäre da der richtige Weg.
    Das wäre genau der falsche Weg. Das wäre eine künstliche Barriere ala DRM. Und genauso sinnvoll bzw. sinnlos.
    KIar man kann Ebooks weitergeben und sie gleichzeitig eine Kopie behalten richtig. Das behalten geht bei Papierbüchern nicht. Nur gibt e bei Ebooks auch keinen legalen Gebrauchtmarkt, bei dem ältere Titel oft kostenlose oder für sehr wenig Geld verkauft werden. Glaube auch nicht, dass sich für digitale Waren wie Ebooks je ein sinnvoller Verkaufsmarkt etablieren wird. Daher sehe ich dass mit dem Weitegeben und behalten, nur als einen gerechten Ausgleich an.

  56. #56
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Das es Unsinn ist etwas für bedenklich zu halten weil man es auch illegal nutzen oder missbrauchen kann. Dann sollte Ebook die ohne DRM verkauft werden für sie ja auch bedenklich sein, denn die kann man ja einfach so hochladen und teilen.
    Sie mögen es für Unsinn halten, ich tue das eben nicht. Wenn man ein weniger abstruses Beispiel nimmt als Ihr Aldi-Messer Beispiel, merken es sicher auch Leute, die ansonsten beratungsresistent sind.

  57. #57
    Altschneider
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    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen

    Aber zur "Sorgfaltspflicht",
    demnach würden Verlage also gegen ihre eigenen Interessen handeln , denn:
    "Für Verlage ist DRM auch ein Ärgernis - es ist ein Kostenfaktor, der de facto nichts bringt."
    Sorgfaltspflicht, sicherheitshalber...
    Mhh, eine der Sorgfaltspflicht entsprungene Handlung, welche wissentlich ohne Nutzen ist, erscheint mir dann aber doch sehr fragwürdig. Gerichtsurteile, z.B. bezüglich Content aus dem Musikbereich haben den Urhebern auch eher wenig geholfen.

    Um zu "zeigen: diese Datei darf nicht kopiert werden",
    braucht es nur vom Käufer abgenickter entsprechender Lizenzbedingungen.
    Im Gegensatz zu der monolithischen Verlagsdarstellung, die von der Piraten-Lobby ja immer wieder verbreitet wird - die gemeine Verlags"industrie" eben, sehen Verlage das durchaus differenziert mit den eigenen Interessen: es geht da nicht nur ums Geld (wäre es anders, gäbe es so manchen defizitären Lyrikband nicht, der durch Gewinne in anderen Bereichen querfinanziert wird), sondern zum Beispiel auch um Autorenpflege. Wenn ein Autor dem Verlag eine Lizenz für den Verkauf des E-Buchs erteilt, dann wird der Verlag nicht wollen, dass der Autor wutschnaubend zum anderen Verlag läuft, weil seine Datei auf irgendwelchen Klauservern ist und nicht DRM geschützt war. So kann der Verlag nachweisen, dass er alles "sinnvoll mögliche" getan hat. Eines von vielen Beispielen.

    Beim Gerichtsurteil dachte ich eher an andere Bereiche, Brettspiele etwa oder der Bereich Fan-Fiction. Dort werden von Fans ohne Lizenz Zusatzprodukte entwickelt. Schreitet dann der Lizenzinhaber nicht ein, geht das Gericht von einem stillschweigenden Einverständnis aus - mit dem Ergebnis, dass andere auch das eigentlich exklusive Produkt vertreiben können. Deswegen schreitet hier die Rechteinhaber ein, auch wenn es bedeutet, die Fangemeinde zu verärgern - und sie tun es nicht gerne. Das war glaube ich auch der Grund, warum die Rowling gegen die Fan-Übersetzung ihrer Bücher vorgegangen ist. Ob solche Urteile im Buchbereich verkündet wurden, glaube ich nicht, aber als Verlag hat man auch kein Interesse, auszuprobieren, ob es so sein wird.

  58. #58
    Dirk
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Aha ... ... irgendwie off topic, oder?
    Ja, postulierte Kopfscheren sind für mich meißt off topic.
    Ob in Blüchmen verpackt, offen ausgesprochen, oder aber mit dem bedenkenwippenden Zeigefinger eines Pädagogen vorgetragen.

  59. #59
    Altschneider
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Ach interessant ich dachte immer Tausch und Weiterverkauf gehören zum Wirtschaftssystem. Wieder was gelernt.

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
    Ja, das war eine wichtige Lektion. Das Eigentum und die Anerkennung von Eigentum, vor allem auch geistigem Eigentum ist die Grundlage des Wirtschaftssystems - und Tausch, Weiterverkauf etc. eben davon nur abgeleitete Rechte. Und der Tausch und Weiterverkauf vom Eigentum Anderer ist immer noch Diebstahl und Hehlerei, auch wenn es bei digitalen Produkten rechtssystematisch anders heißt.

  60. #60
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Das wäre genau der falsche Weg. Das wäre eine künstliche Barriere ala DRM. Und genauso sinnvoll bzw. sinnlos.
    KIar man kann Ebooks weitergeben und sie gleichzeitig eine Kopie behalten richtig. Das behalten geht bei Papierbüchern nicht. Nur gibt e bei Ebooks auch keinen legalen Gebrauchtmarkt, bei dem ältere Titel oft kostenlose oder für sehr wenig Geld verkauft werden. Glaube auch nicht, dass sich für digitale Waren wie Ebooks je ein sinnvoller Verkaufsmarkt etablieren wird. Daher sehe ich dass mit dem Weitegeben und behalten, nur als einen gerechten Ausgleich an.
    Sie bringen es dankenswerterweise auf den Punkt: Sie wollen eine Kopie verleihen dürfen, die dann letztlich beim Entleiher verbleibt, und gleichzeitig uneingeschränkt die Lizenz nutzen dürfen, für die Sie - jetzt mal etwas optimistisch unterstellt - etwas bezahlt haben. Und rechtfertigen wollen Sie das damit, dass es keinen "legalen Gebrauchtmarkt" gibt, den Sie dann halt einfach durch einen illegalen Markt ersetzen. Und um die Sache rund zu machen, betrachten Sie das ganze noch als "gerechten Ausgleich" - wofür denn eigentlich?
    Thanks ddaaggii hat/haben sich bedankt

  61. #61
    ebooker
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Ja, das war eine wichtige Lektion. Das Eigentum und die Anerkennung von Eigentum, vor allem auch geistigem Eigentum ist die Grundlage des Wirtschaftssystems - und Tausch, Weiterverkauf etc. eben davon nur abgeleitete Rechte. Und der Tausch und Weiterverkauf vom Eigentum Anderer ist immer noch Diebstahl und Hehlerei, auch wenn es bei digitalen Produkten rechtssystematisch anders heißt.
    Zum einen gibt es kein "geistiges Eigentum". Der Begriff ist Schwachsinn. Zum einen hat Martina Schein ja gesagt sie würde die Ebooks auch nicht weitergeben wenn es legal wäre. Wenn es legal wäre würde auch kein "geistiges Eigentum" verletzt.

    Lesen, verstehen, schreiben! Und das in der Reihenfolge! Hat sich bewährt.

  62. #62
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Zum einen gibt es kein "geistiges Eigentum". Der Begriff ist Schwachsinn. Zum einen hat Martina Schein ja gesagt sie würde die Ebooks auch nicht weitergeben wenn es legal wäre. Wenn es legal wäre würde auch kein "geistiges Eigentum" verletzt.

    Lesen, verstehen, schreiben! Und das in der Reihenfolge! Hat sich bewährt.
    Für meinen Geschmack werfen Sie recht leichtfertigt mit den Begriffen "Unsinn" und "Schwachsinn" um sich; bezeichnenderweise immer in Bezug auf die Ansichten und Äußerungen anderer Personen.

  63. #63
    Altschneider
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    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen

    Es ist nun mal so. Das unknackbare DRM gibt es nicht. Mit Abstand am schwersten zu knacken ist immer noch das Papierbuch.
    Ja, und das ist das erbärmliche an der ganzen Raubkopiererszene. Geklaut wird, weil das E-Buch einfach und ohne großen Aufwand kopiert werden kann - und dem Raubkopierer keine Mühe macht und damit das schnelle Geld ermöglicht. Das ganze ideologische Getöse (was ja auch das gedruckte Buch betreffen müsste) ist nur Ausrede.

  64. #64
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    wäre es anders, gäbe es so manchen defizitären Lyrikband nicht, der durch Gewinne in anderen Bereichen querfinanziert wird)
    Naja, ohne "Raubkopien" hätten wir vieles von unserem Kulturgut gar nicht mehr! Als Beispiel möchte ich die Werke von Shakespeare anführen, die ohne die zahlreichen (illegalen) Kopien zu seiner Lebenszeit und darauf nie bis in die heutige Zeit überlebt hätten.
    Zudem muss die Verlagsbranche als solches meiner Meinung nach auch hinterfragt werden. In wiefern sind heutige Autoren noch auf einen Verlag angewiesen? eBooks ermöglichen ja das Selbstpublizieren wie keine andere Form. Will man heute ein Buch veröffentlichen, ist man nicht mehr auf Verläge angewiesen, die das eigene Buch publizieren können für einen (also Satz machen, Bücher drucken, geeignete Ausstellungsfläche finden), das kann heutzutage im Prinzip jeder selbst erledigen. Welchen Existensberechtigungsfrund haben heutzutage also Verlage noch (gerade für kleinere Schriftsteller)?
    Das Buchwesen ist momentan in einem riesigen Umbruch, den die konservativen Verlagshäuser auzuhalten versuchen.
    Bald dürften allerdings einige Werke schon unter creative commons Linzenz herauskommen, so wie es bei Musik oder OpenSource-Software eben auch schon der Fall war.

  65. #65
    ebooker
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Für meinen Geschmack werfen Sie recht leichtfertigt mit den Begriffen "Unsinn" und "Schwachsinn" um sich; bezeichnenderweise immer in Bezug auf die Ansichten und Äußerungen anderer Personen.
    Kann ich ja nichts dafür, dass andere solche Unsinnigen Begriffe gebrauchen.

  66. #66
    Altschneider
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Zum einen gibt es kein "geistiges Eigentum". Der Begriff ist Schwachsinn.

    Lesen, verstehen, schreiben! Und das in der Reihenfolge! Hat sich bewährt.
    Genauso so ein Schwachsinn wie Raubkopien Raubkopie zu nennen? Oder Diebstahl Diebstahl?
    Aber interessant - warum gibt es kein "geistiges Eigentum"? Warum hat ein Autor keine Rechte an der Geschichte, die er erfunden hat, der Programmierer keine Rechte an dem Code, den er entwickelt hat usw. Da bin ich jetzt wirklich gespannt. Können Sie auch mal was begründen oder geht es nur mit rumprollen?

  67. #67
    ebooker
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Ja, und das ist das erbärmliche an der ganzen Raubkopiererszene. Geklaut wird, weil das E-Buch einfach und ohne großen Aufwand kopiert werden kann - und dem Raubkopierer keine Mühe macht und damit das schnelle Geld ermöglicht. Das ganze ideologische Getöse (was ja auch das gedruckte Buch betreffen müsste) ist nur Ausrede.
    Also ich hab mir jetzt schon einige Titel geholt, die es offizielle gar nicht als Ebook gibt. Die wurden gut und sauber digitalisiert. Und ich hab sie zum größten Teil von Seiten heruntergeladen die gar keine Werbung haben. Also gar kein Geld damit verdienet haben. Und ein Buch zu einem Ebook zu digitalisieren, ist schon etwas aufwendiger. Ja, schon erbärmlich, ihre Argumentation.

    @Geistiges Eigentum

    Der Begriff ist Unsinnig, da man Urheberrechte gar nicht mit Eigentum vergleichen kann, was der Begriff aber andeutet. Hatte erst wieder einen Artikel von einem Professor der gesagt hat der Begriff "Geistiges Eigentum" sollte vermieden werden. Und ja er ist so unsinnig wie der Begriff "Raubmordkopie".
    Geändert von ebooker (29.10.13 um 13:36 Uhr)

  68. #68
    Chalid
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    Bitte spart euch die persönlichen Angriffe. Wir diskutieren hier doch alle zu einem Thema das uns auf die eine oder andere Weise am Herzen liegt. Das sollte doch auch in normalem Tonfall möglich sein, hoffe ich

  69. #69
    ebooker
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Können Sie auch mal was begründen oder geht es nur mit rumprollen?
    Muss ich nicht. Ich hab nichts von dem gesagt dass sie mir vorhalten. Ich hab nur den Begriff "geistiges Eigentum" kritisiert, weil er andeutet, die Urheberrechte wären mit Eigentum vergleichbar. Das sind sie aber nicht.

    Der Begriff des „geistigen Eigentums“ wurde vielfach – auch in der juristischen Literatur – kritisiert. Die Naturrechts- bzw. Eigentumstheorie ist nur eine von vielen Begründungen zur Gewährung von Immaterialgüterrechten, die vor allem beim Urheberrecht und – historisch überholt – beim Patentrecht angewendet wird.
    Von einigen Kritikern des Immaterialgüterschutzes wird der Begriff daher als ideologisch besetzt (Kampfbegriff) kritisiert,[7] weshalb von ihnen die Bezeichnungen „immaterielle Güter“, „immaterielle Monopolrechte“ oder auch „geistige Monopolrechte“ eingeführt wurden. Diese Begriffe wiederum seien, so die Befürworter des Begriffs „geistiges Eigentum“, propagandistisch abwertend und stellten zu Unrecht eine Beziehung zu Monopolen her.


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    Geändert von ebooker (29.10.13 um 13:41 Uhr)

  70. #70
    Dirk
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Wenn ein Autor dem Verlag eine Lizenz für den Verkauf des E-Buchs erteilt, dann wird der Verlag nicht wollen, dass der Autor wutschnaubend zum anderen Verlag läuft, weil seine Datei auf irgendwelchen Klauservern ist und nicht DRM geschützt war. So kann der Verlag nachweisen, dass er alles "sinnvoll mögliche" getan hat. Eines von vielen Beispielen.
    Ja, ich verstehe was Sie meinen, aber eben dieses Argument der Sorgfaltspflicht ist m.E. ein nicht tragendes und ein Autor, der wutschnaubend zum anderen Verlag läuft, weil seine Datei auf irgendwelchen illegalen Platformen landet wird bei seinem neuen Verlag nicht glücklicher werden, denn sein neues Werk wird trotz DRM den gleichen Weg nehmen, der Autor vieleicht noch wütender sein, weil der neue Verlag ihn nicht aufgeklärt hat, dass DRM keinerlei Kopierschutz bietet.

  71. #71
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen

    Also ich hab mir jetzt schon einige Titel geholt, die es offizielle gar nicht als Ebook gibt. Die wurden gut und sauber digitalisiert. Und ich hab sie zum größten Teil von Seiten heruntergeladen die gar keine Werbung haben. Also gar kein Geld damit verdienet haben. Und ein Buch zu einem Ebook zu digitalisieren, ist schon etwas aufwendiger. Ja, schon erbärmlich, ihre Argumentation.

    Und? Sind Sie da jetzt stolz darauf, oder warum lassen Sie und das wissen? Sind Sie stolz darauf, etwas für umsonst bekommen zu haben, für das man normalerweise bezahlt? Gehen Sie doch ein den Plattenladen und klauen eine CD, das sollte Ihnen die ähnliche Befriedigung verschaffen .... peinlich und erbärmlich!

    Auf die Idee, dass der Rechtinhaber darüber entscheidet, ob und wie und wann er sein Werk digital veröffentlicht, kommen Sie schon gar nicht.

  72. #72
    ebooker
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Und? Sind Sie da jetzt stolz darauf, oder warum lassen Sie und das wissen?
    Darum geht es nicht. Ich hab nur die Theorie von Altschneider widerlegt, nach dem die "Raubkopierer" erbärmlich seien, weil sie Ebooks kopierten weil es einfach ginge und weil sie damit Geld verdienten.

    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Auf die Idee, dass der Rechtinhaber darüber entscheidet, ob und wie und wann er sein Werk digital veröffentlicht, kommen Sie schon gar nicht.
    Nö. Zumal der Rechteinhaber das nur ganz eingeschränkt entscheiden kann. Ich kann mir das Ding auch gebraucht kaufen und selber digitalisieren. Ist wahrscheinlich für sie auch böse. Kommt auch aufs gleiche raus. Ich darf die Kopie dann sogar an meine Freund weitergeben. Schlimme Welt.

    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Gehen Sie doch ein den Plattenladen und klauen eine CD, das sollte Ihnen die ähnliche Befriedigung verschaffen .... peinlich und erbärmlich!
    Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Ich stehle nicht, dass ist illegal und verstößt gegen den die 10 Gebote.
    Geändert von ebooker (29.10.13 um 13:57 Uhr)

  73. #73
    Altschneider
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    Zitat Zitat von alexbloggt Beitrag anzeigen
    Naja, ohne "Raubkopien" hätten wir vieles von unserem Kulturgut gar nicht mehr! Als Beispiel möchte ich die Werke von Shakespeare anführen, die ohne die zahlreichen (illegalen) Kopien zu seiner Lebenszeit und darauf nie bis in die heutige Zeit überlebt hätten.
    Klar, aber da das Urheberrecht zu Shakespeares Zeiten noch nicht gegeben war, war quasi jede Kopie eine Raubkopie. Da ist glaube ich der Begriff nicht sinnvoll anwendbar und das Argument natürlich immer richtig, wenn auch nicht stichhaltig. Heute ist das anders.


    Zitat Zitat von alexbloggt Beitrag anzeigen
    Zudem muss die Verlagsbranche als solches meiner Meinung nach auch hinterfragt werden. In wiefern sind heutige Autoren noch auf einen Verlag angewiesen? eBooks ermöglichen ja das Selbstpublizieren wie keine andere Form. Will man heute ein Buch veröffentlichen, ist man nicht mehr auf Verläge angewiesen, die das eigene Buch publizieren können für einen (also Satz machen, Bücher drucken, geeignete Ausstellungsfläche finden), das kann heutzutage im Prinzip jeder selbst erledigen. Welchen Existensberechtigungsfrund haben heutzutage also Verlage noch (gerade für kleinere Schriftsteller)?
    Das Buchwesen ist momentan in einem riesigen Umbruch, den die konservativen Verlagshäuser auzuhalten versuchen.
    Bald dürften allerdings einige Werke schon unter creative commons Linzenz herauskommen, so wie es bei Musik oder OpenSource-Software eben auch schon der Fall war.
    Es gab ja noch nie einen Verlagszwang in Deutschland und anderen Ländern und Autoren war es immer möglich, selbst zu veröffentlichen, wenn es auch durch die digitalen Medien wesentlich einfacher für die Autoren geworden ist.

    Und das können sie ja auch tun. Nur muss man deswegen nicht die Verlage als solche in Fragen stellen. Sicher müssen sie sich, wie immer, wandeln, wenn neue Vertriebswege entstehen. Das war schon so, als Rohwohlt das Taschenbuch entwickelte, um nur ein Beispiel zu nennen. Immerhin ist ja das E-Buch nur eine von zahlreichen Medienformaten, die von Verlagen hergestellt, betreut und vertrieben werden.

    Immerhin zeigen die modernen Start-Ups, Self-Publisher-Plattformen und was es alles gibt dadurch, dass sie im Prinzip die Entwicklung der heutigen Verlagsaufgaben noch einmal wiederholen und neu entdecken, von der Vertriebsplattform für den Autor bis zur Vorfinanzierung bestimmter Autoren, dass es nach wie vor einen Bedarf an diesen Dienstleistungen gibt. Bisher ist ja nichts wirklich Neues im E-Buch Bereich entwickelt worden, wenn man von der Inhaltsseite - social reading oder etwa sascha Lobos Experimenten - einmal absieht. Da tut sich natürlich einiges und man muss abwarten, ob das angenommen wird.

    Alle Verlag durch die Bank als "konservativ" zu bezeichnen, ist wohl unsachlich, da gibt es genauso konservative und innovative Verlage wie überall sonst auch in jeder Branche. Das Verlage das, was sie tun, häufig mit gutem Grund tun, ist davon ja unbenommen. Und gerade den "konservativen" Verlagen geht es prächtig - die haben am wenigsten auszuhalten.

    Natürlich werden auch neue Lizenzformen zunehmen, wie z.B. die Creative Commons, und es werden auch wieder Verlage sein, die sich um den Vertrieb, aber auch um die Betreuung von Inhalten, um die Finanzierung und die technische Umsetzung kümmern. Meiner Erfahrung nach wollen die meisten Autoren, ich schrieb es schon einmal, schreiben und sich nicht mit Technik, Marketing, Buchhaltung, Lizenzeinholung etc. abgeben.

    Ich sehe wirklich keinen Grund, das Konzept Verlag zu hinterfragen oder auf den Prüfstand zu stellen, im Gegenteil, es erscheint mit eher im Zeitalter digitaler Medienvielfalt noch notwendiger. Und wie immer schon wird auch so mancher Verlag der Zukunft aus dem Eigenverlag eines Autors von heute entstehen - das gab es bei den Autoren, die nicht nur Schreiben wollten, ja auch immer schon. Dadurch, dass es für Autoren heute vor allem beim Vertrieb und im Satz einfacher geworden ist, bekommen wir ein größere Vielfalt - was ja nicht unbedingt schlecht ist.

  74. #74
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen

    Den Zusammenhang verstehe ich nicht.
    Das scheint mir in der Tat gelegentlich Ihr Problem zu sein ... ... nichts für ungut ...

  75. #75
    ebooker
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Klar, aber da das Urheberrecht zu Shakespeares Zeiten noch nicht gegeben war, war quasi jede Kopie eine Raubkopie. Da ist glaube ich der Begriff nicht sinnvoll anwendbar und das Argument natürlich immer richtig, wenn auch nicht stichhaltig. Heute ist das anders.
    Hätte es das Urheberrecht gegen und alles wären so brave Bürger wie Altschneider und JulesWDD gewesen. Die ganze Kultur wäre am A... denn was wären wir ohne Shakespeare?

  76. #76
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen


    Nö. Zumal der Rechteinhaber das nur ganz eingeschränkt entscheiden kann. Ich kann mir das Ding auch gebraucht kaufen und selber digitalisieren. Ist wahrscheinlich für sie auch böse. Kommt auch aufs gleiche raus. Ich darf die Kopie dann sogar an meine Freund weitergeben. Schlimme Welt.



    Ich habe von Veröffentlichen gesprochen, nicht von Digitalisieren. Ob und wann und wie ein Werk veröffentlich wird, entscheidet der Rechteinhaber. Da brauchen Sie mir nicht mich dem Geschwalle von "gebraucht kaufen" und "selber digitalisieren" kommen. Sobald es - so haben Sie doch selbst beschrieben - irgendwo für lau oder mau "ins Netz" gestellt wird, stellt dies eine illegale Veröffentlichung dar.

  77. #77
    ebooker
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Ich habe von Veröffentlichen gesprochen, nicht von Digitalisieren
    Und? Ich veröffentliche das Werk ja auch nicht. Ob ich es nun gebraucht kaufe und selbst digitalisiere und dann die gebrauchte Kopie wieder verkaufe oder mir eine bereits digitalisierte Kopie ziehe, kommt auf das gleiche raus.

    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Sobald es - so haben Sie doch selbst beschrieben - irgendwo für lau oder mau "ins Netz" gestellt wird, stellt dies eine illegale Veröffentlichung dar.
    Ganz schlimm. Finde ich auch. ;-) Nur ob ich nun eine Kopie dieses Werkes nutze, oder mir selbst digitalisiere kommt auf das selbe raus.

  78. #78
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Also ich hab mir jetzt schon einige Titel geholt, die es offizielle gar nicht als Ebook gibt. Die wurden gut und sauber digitalisiert. Und ich hab sie zum größten Teil von Seiten heruntergeladen die gar keine Werbung haben. Also gar kein Geld damit verdienet haben. Und ein Buch zu einem Ebook zu digitalisieren, ist schon etwas aufwendiger. Ja, schon erbärmlich, ihre Argumentation.
    Eben, etwas aufwendiger als die reine Kopie. und dank moderner Scanner wirklich nur wenig aufwendiger. Und man parasitiert ohne eigenen Aufwand von der monate- und jahrelangen Autorenarbeit, von der Arbeit der Lektoren, Setzer, Hersteller und Übersetzer, von dem wirtschaftliche Risiko der Vorfinanzierung und er ganzen Arbeit der Zeichner, der Leute, die die Lizenzrechte eingeholt haben, die zig Leute erledigt haben und ohne die gar kein Digitalisat möglich wäre.

    Ah, ich vergaß: Keine Werbung? Die Seiten finanzieren sich doch durch Spenden, oder? Also. Versuchen Sie doch nicht immer, Diebe als Gutmenschen darzustellen.

    Und das ist jetzt das Argument? Oh man- ich sage doch - erbärmlich.
    Geändert von Altschneider (29.10.13 um 14:11 Uhr)

  79. #79
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Und das ist jetzt das Argument? Oh man- ich sage doch - erbärmlich.
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    Im Übrigen hab ich ihr Argument widerlegt. Jetzt brauchen sie nicht wieder mit etwas anderes kommen um abzulenken.

    Außerdem verdienen "Lektoren, Setzer, Hersteller und Übersetzer" auch nichts wenn ich das Buch gebraucht kaufe und selber digitalisiere. Aber das ist vermutlich auch "erbärmlich". Scheint ihr Lieblingswort zu sein.
    Geändert von ebooker (29.10.13 um 14:13 Uhr)

  80. #80
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Und? Ich veröffentliche das Werk ja auch nicht. Ob ich es nun gebraucht kaufe und selbst digitalisiere und dann die gebrauchte Kopie wieder verkaufe oder mir eine bereits digitalisierte Kopie ziehe, kommt auf das gleiche raus.
    So etwas meint ich in meinem Beitrag, dass es Ihnen gelegentlich an der Fähigkeit fehlt, etwas zu verstehen ... aber vielleicht stellen Sie sich auch nur unverständig? Mir jetzt egal: Ich will ein und dasselbe Thema nicht zum hundersten Male ausbreiten.

  81. #81
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    So etwas meint ich in meinem Beitrag, dass es Ihnen gelegentlich an der Fähigkeit fehlt, etwas zu verstehen ... aber vielleicht stellen Sie sich auch nur unverständig? Mir jetzt egal: Ich will ein und dasselbe Thema nicht zum hundersten Male ausbreiten.
    Es scheint mir eher so dass sie mich nicht verstehen wollen.

  82. #82
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    Im Übrigen hab ich ihr Argument widerlegt. Jetzt brauchen sie nicht wieder mit etwas anderes kommen um abzulenken.

    Außerdem verdienen "Lektoren, Setzer, Hersteller und Übersetzer" auch nichts wenn ich das Buch gebraucht kaufe und selber digitalisiere. Aber das ist vermutlich auch "erbärmlich". Scheint ihr Lieblingswort zu sein.
    Wieso, sie kaufen das Buch doch, wenn auch gebraucht. Oder kaufen Sie nur geklaute gebrauchte Bücher?

    Was für ein Unsinn, ehrlich! Aber statt einer spannenden DRM Diskussion läuft das hier wieder auf eine "Diebe sind gute Menschen und Parasiten haben ein gutes Recht dazu" Diskussion hinaus. Das hatten wir schon und da das nichts bringt, würde ich vorschlage, wir kehren wieder zum Thema zurück.

  83. #83
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Wieso, sie kaufen das Buch doch, wenn auch gebraucht. Oder kaufen Sie nur geklaute gebrauchte Bücher?
    Achso und der Verkäufer des gebrauchten Buchs führt dann 30 % an den Verlag ab, der es dann an ""Lektoren, Setzer, Hersteller und Übersetzer" verteilt? Oder wie hab ich das zu verstehen?

  84. #84
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Aber statt einer spannenden DRM Diskussion läuft das hier wieder auf eine "Diebe sind gute Menschen und Parasiten haben ein gutes Recht dazu" Diskussion hinaus. Das hatten wir schon und da das nichts bringt, würde ich vorschlage, wir kehren wieder zum Thema zurück.
    Es geht hier weder um Diebe noch um Parasiten. Und das Thema hat JulesWDD hier wieder angefangen. Und du hast ja selbst mitgemacht.

  85. #85
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    drm und raubkopien sind doch themen die hand in hand gehen. so wird der drm schutz doch gerechtfertigt. von daher braucht man sich auch nicht zu wundern dass die diskussion in diese richtung abtriftet.

    aber es zeigt sich doch erstaunlich einstimmig dass hier offenbar niemand ein problem damit hat drm zu entfernen und das auch oft praktiziert wird. da sollten sich die verlage mal überlegen ob man das überhaupt noch braucht, wenn sowieso jeder macht was er will.

  86. #86
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Es geht hier weder um Diebe noch um Parasiten. Und das Thema hat JulesWDD hier wieder angefangen. Und du hast ja selbst mitgemacht.
    Moment Kapitän ebooker, wenn ich etwas "angefangen habe", dann stehe ich auch dazu. In diesem Thread habe ich mich allerdings nur mit der mir eigenen Sachlichkeit an der Diskussion beteiligt ... ... oder soll mir zum Vorwurf gereichen, dass ich den ersten Beitrag zu dem Artikel verfasst habe?
    Geändert von JulesWDD (29.10.13 um 14:48 Uhr)

  87. #87
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    Sie sind aber mal wieder bescheiden. Sie haben das Thema "Raubmordkopien" hier aufgebracht, ob nun sachlich oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.

  88. #88
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Sie sind aber mal wieder bescheiden. Sie haben das Thema "Raubmordkopien" hier aufgebracht, ob nun sachlich oder nicht, lasse ich mal dahingestellt.
    Die Autorenehre an der "Raubmordkopie" gebührt Euch ... , jedenfalls nicht mir, leider ... ich würde es schützen lassen und dann eine Abmahnwelle lostreten ...

  89. #89
    Dirk
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    Zitat Zitat von SPF30 Beitrag anzeigen
    drm und raubkopien sind doch themen die hand in hand gehen. so wird der drm schutz doch gerechtfertigt. von daher braucht man sich auch nicht zu wundern dass die diskussion in diese richtung abtriftet.

    aber es zeigt sich doch erstaunlich einstimmig dass hier offenbar niemand ein problem damit hat drm zu entfernen und das auch oft praktiziert wird. da sollten sich die verlage mal überlegen ob man das überhaupt noch braucht, wenn sowieso jeder macht was er will.
    Ja, so wird die digitale Rechteminderung in der Tat oft gerechtfertigt (Raubkopien).
    Wie verlogen, nicht wahr?

  90. #90
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    Die "Raubmordkopie" ist eine Verballhornung der "Raubkopie", aber das versteht nicht jeder. Und von mir wurde das auch nicht erfunden. Aber hier wirds mir zu langweilig. Immer dieselben unsinnigen Argumente.

  91. #91
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    Dieser Thread zeigt aber doch auch, dass zwar viele Kopierschutz zu privaten Zwecken entfernen, aber die meisten das aber nicht ausnutzen, um damit jemanden zu schaden oder damit Missbrauch treiben zu wollen. Mir scheint, die meisten machen die Kopierschutzentfernung nur aus Gründen des verbesserten Komforts.

    Wieso die Verlage immer noch der Meinung sind, dass harter Kopierschutz eine sinnvolle Massnahme ist, ist mir auch ein Rätsel.

  92. #92
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    Zitat Zitat von SPF30 Beitrag anzeigen
    drm und raubkopien sind doch themen die hand in hand gehen. so wird der drm schutz doch gerechtfertigt. von daher braucht man sich auch nicht zu wundern dass die diskussion in diese richtung abtriftet.

    aber es zeigt sich doch erstaunlich einstimmig dass hier offenbar niemand ein problem damit hat drm zu entfernen und das auch oft praktiziert wird. da sollten sich die verlage mal überlegen ob man das überhaupt noch braucht, wenn sowieso jeder macht was er will.
    Ja, schon, aber es geht hier ja nicht um die Legitimität von Raubkopien, sondern um Sinn und Unsinn von DRM. Ich wundere mich ja auch nicht - nur bringt es nichts, darüber zu diskutieren. DRM verhindert überhaupt nichts, das ist der Punkt - auch wenn ich verstehe, warum Verlage DRM nutzen. Aber mittlerweile verzichten ja auch immer mehr Verlage auf hartes DRM, wie gesagt, ich war erstaunt, das Bastei-Lübbe E-Bücher ohne hartes DRM verkauft.
    Verlage wie Pabel-Moewig verzichten ja auch komplett auf DRM, die gesamte Perry-Rhodan-Reihe, Neo und andere werden frei verkauft.

    Es gibt natürlich auch Nutznießer von DRM, Adobe sicherlich. Ich denke, der beste Weg, immer mehr DRM-freie Produkte zu bekommen, ist die klare Absage an Raubkopien und deren Nutzung durch den Kunden. Diese Leute haben viel Schaden angerichtet und die Entwicklung im E-Buch Bereich behindert.

    Verlage werden auch dazulernen müssen, vor allem verstehen, das DRM Amazon in die Hände arbeitet. Mal sehen, was so passiert. Aber immer, wenn ich das Thema anspreche, ist die Stimmung eher die, dass man auf DRM verzichten möchte.

  93. #93
    Altschneider
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    Interessant fände ich die Frage, ob hartes DRM in bestimmten Bereichen nicht doch sinnvoll ist. Überall dort nämlich, wo zeitlich und stückmäßige Begrenzung erforderlich ist, zum Beispiel im Bereich der Bildung und Ausbildung etwa, also Schule, Berufsweiterbildung usw. Vielleicht auch bei der Onleihe?

  94. #94
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    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Ja, so wird die digitale Rechteminderung in der Tat oft gerechtfertigt (Raubkopien).
    Wie verlogen, nicht wahr?
    Natürlich. Dass es digitalisierte Bücher schon lange bevor die Verlage Ebooks raugegeben hat, im Netz gab, sollte den Verlagen doch genug zu denken geben. Aber nein dann muss auf die Ebook DRM, weils angeblich schützt. Es schützt höchstens vor der Privatkopie, dass Hänschen Klein, seinem Bruder Moritz das Ebook nicht drauf kopieren kann, weil das DRM nicht kompabel ist und Hänschen klein kein Englisch kann um die Anleitung vom Alf zu lesen. Außerdem weiß Hänschen klein dass es illelgal ist, auch wenn es nicht bestraft wird. Der Piraten Fritze, weiß allerdings wie es geht und denn interessiert dass alles nicht.

    Kann natürlich auch sein, dass hänschen klein denkt, wenn schon illegal, dann richtig. Und lädst sich das eBook von to**box herunterunter, da sogar ohne DRM.

  95. #95
    Altschneider
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Achso und der Verkäufer des gebrauchten Buchs führt dann 30 % an den Verlag ab, der es dann an ""Lektoren, Setzer, Hersteller und Übersetzer" verteilt? Oder wie hab ich das zu verstehen?
    Na gut, das war schlecht formuliert. Der Gebrauchtbuchverkäufer hat evtl. das Buch gekauft.

  96. #96
    bpaspet
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    Nö, alle bestimmt nicht.
    Es gibt immer noch Leute, die sich sehr bewußt gegen das komfortable, kundenfreundliche Amazon- System entscheiden und den "Kampf" mit dem Adobe- System aufnehmen.
    Ich mache auch einen sehr großen Bogen um Amazon!!!

    bis denne
    bpaspet

  97. #97
    ironrudi
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Interessant fände ich die Frage, ob hartes DRM in bestimmten Bereichen nicht doch sinnvoll ist. Überall dort nämlich, wo zeitlich und stückmäßige Begrenzung erforderlich ist, zum Beispiel im Bereich der Bildung und Ausbildung etwa, also Schule, Berufsweiterbildung usw. Vielleicht auch bei der Onleihe?
    Onleihe ohne DRM wird sehr sehr schwierig...

  98. #98
    Krimimimi
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    Zitat Zitat von ironrudi Beitrag anzeigen
    Onleihe ohne DRM wird sehr sehr schwierig...
    In Fall der Onleihe finde ich DRM akzeptabel. Aber mit eigenen, gekauften Ebooks möchte ich nicht eingeschränkt werden.

  99. #99
    ebooker
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Na gut, das war schlecht formuliert. Der Gebrauchtbuchverkäufer hat evtl. das Buch gekauft.
    Oder er hat es auch gebraucht gekauft und der davor ein. Da können viele mal die Gebühr für ein Buch drauf gehen. Der der es eingescannt hat, hat es evtl. auch gekauft.

  100. #100
    bpaspet
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    Hallo Forum

    Habe bei Heise etwas gefunden das uns zeigt dass in DRM noch viel Potenzial steckt!

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    bis denne
    bpaspet

  101. #101
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    Zitat Zitat von bpaspet Beitrag anzeigen
    Hallo Forum

    Habe bei Heise etwas gefunden das uns zeigt dass in DRM noch viel Potenzial steckt!

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    bis denne
    bpaspet
    Dann gibt es wohl bald den Alf für Autobatterien ^^

  102. #102
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    Zitat Zitat von ironrudi Beitrag anzeigen
    Onleihe ohne DRM wird sehr sehr schwierig...
    Eben. Es scheint also durchaus in bestimmten Bereichen sinnvoll zu sein, hartes DRM anzuwenden und es kann da auch akzeptiert werden. Mir ging es aber hauptsächlich darum, ob dass auch für den Bildungs- und Fortbildungsbereich zutrifft oder ob es noch andere Bereiche geben könnte, in denen DRM sinnvoll ist oder Voraussetzung.

  103. #103
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    Zitat Zitat von Altschneider Beitrag anzeigen
    Eben. Es scheint also durchaus in bestimmten Bereichen sinnvoll zu sein, hartes DRM anzuwenden und es kann da auch akzeptiert werden. Mir ging es aber hauptsächlich darum, ob dass auch für den Bildungs- und Fortbildungsbereich zutrifft oder ob es noch andere Bereiche geben könnte, in denen DRM sinnvoll ist oder Voraussetzung.
    Springer bietet Leihbücher für Unis ohne DRM an:
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    Übrigens DRM ist böse und das sagt ein Verleger:
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    Geändert von ebooker (30.10.13 um 09:52 Uhr)

  104. #104
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    Adobe veröffentlicht bald ein angeblich "unknackbares" DRM. Naja die Piratenseiten werden sich freuen.

    http://www.lesen.net/?p=8647

  105. #105
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    Naja, aber die ganzen alten Reader unterstützen keinen neuen Schutz. Und Firmwareupdates für alle sind gelinde gesagt unwahrscheinlich. Wenn man die Besitzer "alter" Geräte nicht ausschließen will, kann Adobe da lange einen neuen Schutz herausbringen - Anwendung findet der nirgends. Das mal unter der abstrusen Annahme der würde nicht geknackt werden...

  106. #106
    Dirk
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Adobe veröffentlicht bald ein angeblich "unknackbares" DRM.
    Hoho, "unknackbares" DRM...

    Dann scheint das Aufrüsten in die nächste Runde zu gehen, oder wohl eher das Säbelrasseln und Nebelbombenwerfen.
    Ob die Lese-Lizenz-Verkäufe dadurch bevördert werden?

  107. #107
    ebooker
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    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen
    Naja, aber die ganzen alten Reader unterstützen keinen neuen Schutz. Und Firmwareupdates für alle sind gelinde gesagt unwahrscheinlich. Wenn man die Besitzer "alter" Geräte nicht ausschließen will, kann Adobe da lange einen neuen Schutz herausbringen - Anwendung findet der nirgends. Das mal unter der abstrusen Annahme der würde nicht geknackt werden...
    Eben. Sollte das neue DRM das alte ersetzen, würden die Wut der Leute die keine neuen Ebooks (mit DRM, was 90 % der Ebooks sind) kaufen können. Diese würden dann wohl eher zu Piraten gehen, als sich wegen dem neuen DRM einen neuen Reader zu kaufen. Auch die Onleihe würde massiv Nutzer verlieren, würden sie das neue DRM anbieten. Das würde dann heißen, dass die Ebook erstmal nur mit den neuen Apps gehen würden.

  108. #108
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    wie soll das umgesetzt werden? hier im thread zeigt sich doch schon dass quasi alle ihre ebooks von drm befreien. wenn das vorerst unknackbar ist, werden neuen ebook reader unter den besuchern hier zumindest nicht verkauft und jeder einigermaßen technikbegeisterte mensch wird dazu ebenfalls NEIN sagen.

    ich hoffe dass adobe (und partner) mit diesem unterfangen so richtig auf die schnauze fliegen, damit dieser drm wahnsinn endlich ein ende hat. in meinem bekanntenkreis rühre ich jedenfalls schon lange die werbetrommel für drm freie lösungen.

  109. #109
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    Ich kann mir vorstellen dass es um das Life-Cycle DRM geht. Das bietet Adobe ja schon länger für PDFs an und das geht nur mit Adobe-Apps und Internet. Da dass zwingend einen Internetzugang erfordert, kann man das schon mehr oder weniger sicher gestalten. Das würde dann EPUB-Ebooks gar nicht betreffen. Nur so eine Vermutung von mir.

  110. #110
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Adobe veröffentlicht bald ein angeblich "unknackbares" DRM. Naja die Piratenseiten werden sich freuen.
    Und Amazon. Sollte ich für meine älteren Geräte keine kopiergeschützen EPubs mehr kaufen können, dann würde ich sie bei Amazon kaufen, denn deren Kopierschutz lässt sich ja knacken. Allerdings mit einem weinenden Auge.

    Ich würde aber eher bei Amazon kaufen als mich auf den Piratenseiten zu bedienen.


    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen
    Das mal unter der abstrusen Annahme der würde nicht geknackt werden...
    So abstrus ist die Vorstellung leider nicht, dass der neue Adobe- Kopierschutz unknackbar sein können.
    Es gibt ja bereits Kopierschutzmaßnahmen, die schwer bis gar nicht knackbar sind - der Kopierschutz von Kobo und von iBooks.

  111. #111
    Dirk
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Ich kann mir vorstellen dass es um das Life-Cycle DRM geht. Das bietet Adobe ja schon länger für PDFs an und das geht nur mit Adobe-Apps und Internet. Da dass zwingend einen Internetzugang erfordert, kann man das schon mehr oder weniger sicher gestalten. Das würde dann EPUB-Ebooks gar nicht betreffen. Nur so eine Vermutung von mir.
    Wobei Lifecycle DRM auch relativ leicht entfernt werden kann, dazu gibt es auch die entsprechenden Tutorials.

  112. #112
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    Nachdem ja gemunkelt wird, dass Adobe beim Hackerangriff der Quellcode für eine Reihe von Programmen gestohlen wurde, ist ja vielleicht auch dieser ominöse neue DRM Schutz mit dabei und damit auch knackbar.

    Ein Unternehmen, dass es aber nicht mal schafft die eigenen Server vernünftig abzusichern, dem traue ich aber sowieso nicht viel zu.

  113. #113
    ebooker
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    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Wobei Lifecycle DRM auch relativ leicht entfernt werden kann, dazu gibt es auch die entsprechenden Tutorials.
    So einfach auch wieder nicht. die Tutorials erforden einen Apache-Server und Adobe Acrobate (Vollversion!). Kann aber gut sein, dass diese Lücke schließt. Da diese PDFs eh nur mit Adobe Software gelesen werden, kann Adobe das DRM auch leicht ändern. Klar ältere Apps und Programme wären dann inkompatibel, aber da könnte Adobe selbst Updates für rausbringen.

  114. #114
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    Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
    So abstrus ist die Vorstellung leider nicht, dass der neue Adobe- Kopierschutz unknackbar sein können.
    Es gibt ja bereits Kopierschutzmaßnahmen, die schwer bis gar nicht knackbar sind - der Kopierschutz von Kobo und von iBooks.

    Beides ist zur Zeit knackbar so viel ich weiß. Nur bei Kobo ist das Problem dass man dann so komische KEPUBS hat, die man erst wieder zu normalen EPUBs umbasteln muss. Da Kobo aber fast alle Ebook auch mit Adobe-DRM angeboten hat, ist da das Interesse auch nicht so groß. Bei Apple, soll es seit einiger Zeit auch gehen. Aber ich denke die Apple-Kunden sind eh gewöhnt, dass Apple-Content nur auf Apple-Geräten läuft.

  115. #115
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    also ich glaube ehrlich gesagt nicht an eine allgemeine verschärfung. wie soll das umsetzbar sein? da braucht man nicht nur neue ebook reader die das neue drm format verstehen, sondern die shops dürfen dann auch noch zwei verschiedene downloadversionen anbieten, oder wie? das wäre der anfang vom ende für adobe drm.

  116. #116
    ebooker
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    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    das wäre der anfang vom ende für adobe drm.
    Was ja zu begrüßen wäre.

  117. #117
    Dirk
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    So einfach auch wieder nicht. die Tutorials erforden einen Apache-Server und Adobe Acrobate (Vollversion!). Kann aber gut sein, dass diese Lücke schließt. Da diese PDFs eh nur mit Adobe Software gelesen werden, kann Adobe das DRM auch leicht ändern. Klar ältere Apps und Programme wären dann inkompatibel, aber da könnte Adobe selbst Updates für rausbringen.
    Ja klar, Du hast natürlich recht,so einfach wie alfen ist das nicht.
    Die Methode mit dem Apache-Server braucht es aber nicht mehr, das geht auch einfacher. Acrobat braucht man jedoch weiterhin, stimmt, aber na ja, selbst Adobe hat vor kurzem Acrobat Standard und Pro 7.0 und 8.0 quasi verschenkt, weil sie entprechende Aktivierungsserver abschalten mussten...
    Auf jeden Fall würden solche Files umgehend auf Downloadportalen landen und je mehr der Kunde gegängelt wird, desto mehr wird dort heruntergeladen.

  118. #118
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    Zitat Zitat von Dirk Beitrag anzeigen
    Ja klar, Du hast natürlich recht,so einfach wie alfen ist das nicht.
    Die Methode mit dem Apache-Server braucht es aber nicht mehr, das geht auch einfacher.
    googelst du "adobe livecycle fiddler". Für onleihe unentbehrlich.

  119. #119
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    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    googelst du "adobe livecycle fiddler". Für onleihe unentbehrlich.
    Hat leider nicht geklappt, obwohl ich es genau nach Anleitung gemacht hatte. Als negative Nebenwirkung ging danach mein ADE nicht mehr, ich konnte keine Ebooks mehr über ADE herunterladen.Fiddler deinstallieren hat nichts gebracht. Zum Glück hatte ich eine virtuelle Maschine und konnte auf einen früheren Zustand zurrückgreifen, da ging dann wieder alles. Ich werde es aber mit einer anderen virtuellen Maschine ohne ADE noch mal probieren, dann mit Windows 7. Diesmal war es mit Windows XP.

  120. #120
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    Moin,

    kann es sein das der Alf aktuell nicht mehr funktioniert ?

    Oder gibt es Formate bei z.B Amazon oder Hugendubel welche der Alf nicht konvertiert ?

    Die aktuelle Version des Plug Ins habe ich installiert und es ist auch aktiv...
    Geändert von Stefanius (25.11.13 um 11:35 Uhr)

  121. #121
    Stefanius
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    kann man seinen Beitrag eigentlich nachträglich irgendwo editieren ?

  122. #122
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    Zitat Zitat von Stefanius Beitrag anzeigen
    kann man seinen Beitrag eigentlich nachträglich irgendwo editieren ?
    Kann man, und zwar über den Button "Bearbeiten" unterhalb des Beitrags.

  123. #123
    Stefanius
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    Zitat Zitat von Stefanius Beitrag anzeigen
    Moin,

    kann es sein das der Alf aktuell nicht mehr funktioniert ?

    Oder gibt es Formate bei z.B Amazon oder Hugendubel welche der Alf nicht konvertiert ?

    Die aktuelle Version des Plug Ins habe ich installiert und es ist auch aktiv...
    Vielen Dank:-) die Frage besteht allerdings weiterhin.

  124. #124
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    Zitat Zitat von Stefanius Beitrag anzeigen
    Vielen Dank:-) die Frage besteht allerdings weiterhin.

    Nö, das kann nicht sein. Wenn Hugendubel PDF verkauft, kann es sein, dass das nicht geht. Bei Amazon sollten alle Ebooks gehen, außer vielleicht ein paar Spezialfälle die nur auf der App oder nur auf dem KindleFire laufen..

  125. #125
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    Zitat Zitat von Stefanius Beitrag anzeigen
    Moin,

    kann es sein das der Alf aktuell nicht mehr funktioniert ?
    ...
    Bei mir funktioniert er. Sowohl bei Epubs mit DRM als auch bei AZWs.

  126. #126
    ironrudi
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    Ich vermute mal die 64 Bit Variante als Fehler...

  127. #127
    Martina Schein
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    Zitat Zitat von ironrudi Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal die 64 Bit Variante als Fehler...
    Das halte ich für ein Gerücht.

    Ich habe erst vorgestern noch vier neu gekaufte ePUB-eBooks unter Windows 8, 64 Bit gealft.
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  128. #128
    Stefanius
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    also ich habe jetzt die 32 Bit Variante probiert, das funktioniert aber auch nicht....komisch

    allerdings hat es vor ein paar Wochen bei mir funktioniert, ich habe keine Idee was ich falsch mache:

    1. Calibre installieren
    2. Alf Plug In installieren (ZIP-Datei), das wird auch als aktiv angezeigt
    3. Calibre neu starten....

    aber dann funktioniert es bei mir nicht. Habe ich etwas vergessen ?
    Geändert von Stefanius (25.11.13 um 21:26 Uhr)

  129. #129
    ironrudi
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    Das halte ich für ein Gerücht.

    Ich habe erst vorgestern noch vier neu gekaufte ePUB-eBooks unter Windows 8, 64 Bit gealft.
    Also bei mir hat es mit 64 Bit (neuer PC) nicht funktioniert.
    Nach deinstallation und neininstall der "alten" Version alles ok...

    Vielleicht lags auch am Plugin...

  130. #130
    Martina Schein
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    Zitat Zitat von ironrudi Beitrag anzeigen
    Also bei mir hat es mit 64 Bit (neuer PC) nicht funktioniert. Nach deinstallation und neininstall der "alten" Version alles ok... Vielleicht lags auch am Plugin...
    Bereits seit Vista-Zeiten nutze ich auf meinem Hauptrechner 64Bit-Systeme und somit bei Calibre und dem PlugIn bisher immer. Probleme hatte ich damit noch nie.

    Als ich vor einigen Wochen unseren Lappi mit der der Adobi-ID meiner Mutter eingerichtet ( es ist einfacher, ich kaufe die Bücher für sie, als ihr jedes Mal neu zu erklären, wie es funktioniert ) und dann natürlich auch Calibre aufgespielt hatte, habe ich in der Hinsicht das erste Mal Calibre mit dem Plugin auf einem 32Bit-System benutzt.

    An dem 64Bit-System liegt es meines Erachtens nach definitiv nicht.
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  131. #131
    Stefanius
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    ich habe mich gestern Abend mal durch die ALf Dokumentation gequält,

    Wenn ich es richtig verstanden habe, muss der Alf auf dem Rechner sein, auf den auch das Buch geladen wurde...

    Eventuell liegt das Problem darin, das ich versucht habe eine per Wispernet auf den Kindle übertragene Datei zu Alfen ?

    Könnte das sein ?

  132. #132
    ironrudi
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen

    An dem 64Bit-System liegt es meines Erachtens nach definitiv nicht.
    Am System liegt es nicht (das habe ich auch nicht gemeint).
    Aber Calibre gibt es in 2 Varianten...

    32 und 64 Bit.

    Und bei der 64er kann ICH nicht alfen...

    Das OS bleibt das gleiche (Win8 in meinem Fall)

  133. #133
    Martina Schein
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    @ironrudi, ich benutze von Anfang an die 64Bit-Version von Calibre und hatte nie Probleme damit.

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  134. #134
    frostschutz
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    Bereits seit Vista-Zeiten nutze ich auf meinem Hauptrechner 64Bit-Systeme und somit bei Calibre und dem PlugIn bisher immer. Probleme hatte ich damit noch nie.
    Die 64bit Version von Calibre gibt es aber erst seit kurzem.

    Ich habe die 32bit Version installiert, weil es ja sowieso keinen Unterschied macht.

  135. #135
    Martina Schein
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    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen
    Die 64bit Version von Calibre gibt es aber erst seit kurzem.
    So wahnsinnig lange benutze ich Calibre auch noch nicht.

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  136. #136
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen
    Die 64bit Version von Calibre gibt es aber erst seit kurzem.

    Ich habe die 32bit Version installiert, weil es ja sowieso keinen Unterschied macht.
    Dumm gefragt: Woran sehe ich denn, ob die 32 Bit oder die 64 BIt Version installiert ist. Der Rechner, auf dem ich Calibre installiert habe, ist hat ein 32 Bit Betriebssystem.

  137. #137
    frostschutz
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    Auf einem 32bit OS würde die 64bit Version von Calibre gar nicht funktionieren.

    Auf einem 64bit OS ist, wenn man Standardpfade verwendet, das 32bit Calibre unter "C:\Program Files (x86)\Calibre" zu finden.

  138. #138
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    Zitat Zitat von frostschutz Beitrag anzeigen
    Auf einem 32bit OS würde die 64bit Version von Calibre gar nicht funktionieren.

    Auf einem 64bit OS ist, wenn man Standardpfade verwendet, das 32bit Calibre unter "C:\Program Files (x86)\Calibre" zu finden.
    Okay, dann sollte wohl die 32 Bit Variante installiert sein, weil es ja problemlos funktioniert.

  139. #139
    ebooker
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    Ich möchte anmnerken, dass ich schon von einigen gehört habe die Probleme mit Alf und der 64-bit-Version von Calibre hatten. Keine Ahnung ob das immer noch aktuell ist ist.

  140. #140
    Tmshopser
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    Ich kann bei meiner Konfiguration (Win7 64-bit und Calibre 64-bit) keine Probleme feststellen.
    Funktioniert alles wie gefordert.

  141. #141
    ebooker
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    Zitat Zitat von MartinaSchein Beitrag anzeigen
    So wahnsinnig lange benutze ich Calibre auch noch nicht.

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    Aber schon seit "Vista-Zeiten" was immer das heißt. Windows Vista kam 2007 raus und 2009 kam schon Windows 7. Calibre 64bit gibt es für Windows erst ein Jahr oder so.

  142. #142
    Martina Schein
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Aber schon seit "Vista-Zeiten" was immer das heißt. Windows Vista kam 2007 raus und 2009 kam schon Windows 7. Calibre 64bit gibt es für Windows erst ein Jahr oder so.
    Das bezog sich auf das 64Bit-Betriebssystem. Geht auch aus dem obigen Kontext hervor.

    »»» Via Nexus 7 mit Tapatalk 4 «««
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  143. #143
    Gast
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    Die Medienunternehmen verstossen hier eindeutig gegen geltendes DEUTSCHES Recht!
    Das mit Lizenz und Nutzungsrecht ist nicht gültig. Wenn in Deutschland etwas als Ware verkauft wird, dann wird es Eigentum des Käufers und geht manchmal sogar in seinen Besitz über!

    Das Gleiche gilt übrigens für Software, auch hier gibt es eindeutige Gesetze, die allerdings von den Herstellern gerne ausgehebelt und mit Drohungen von Sanktionen untermauert werden. Wenn man als Käufer hier massiv widerspricht (wirklich massiv, also auf mit Ansage, vor Gericht zu gehen, Öffentlichkeit einschalten, etc.), dann lenken die Softwarehersteller sehr schnell ein.

    Es finden sich leider zu wenige Menschen, die sich trauen würden mit einer Sammelklage dagegen vorzugehen. Denn nur weil sich das Medium geändert hat, also kein Papier verwendet wird, ist die Sache an sich gleich geblieben, es ist ein Buch, welches ich kaufe und nicht miete!

  144. #144
    JulesWDD
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    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Die Medienunternehmen verstossen hier eindeutig gegen geltendes DEUTSCHES Recht!
    Das mit Lizenz und Nutzungsrecht ist nicht gültig. Wenn in Deutschland etwas als Ware verkauft wird, dann wird es Eigentum des Käufers und geht manchmal sogar in seinen Besitz über!

    Das Gleiche gilt übrigens für Software, auch hier gibt es eindeutige Gesetze, die allerdings von den Herstellern gerne ausgehebelt und mit Drohungen von Sanktionen untermauert werden. Wenn man als Käufer hier massiv widerspricht (wirklich massiv, also auf mit Ansage, vor Gericht zu gehen, Öffentlichkeit einschalten, etc.), dann lenken die Softwarehersteller sehr schnell ein.

    Es finden sich leider zu wenige Menschen, die sich trauen würden mit einer Sammelklage dagegen vorzugehen. Denn nur weil sich das Medium geändert hat, also kein Papier verwendet wird, ist die Sache an sich gleich geblieben, es ist ein Buch, welches ich kaufe und nicht miete!
    Leute, die etwas mit einer solchen Vehemenz ("eindeutig") behaupten, haben meist wenig Ahnung und noch seltener Recht ... :-) ... !!

  145. #145
    alexbloggt
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    Am einfachsten und effektivsten ist es in diesem System einfach nicht mitzumachen
    Btw: Sammelklagen existieren in Deutschland nicht.

  146. #146
    Krimimimi
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    Zitat Zitat von ebooker Beitrag anzeigen
    Adobe veröffentlicht bald ein angeblich "unknackbares" DRM.
    [Bitte einloggen oder registrieren um Links zu sehen.]
    Und jetzt wurde das unknackbare DRM auf den Weg gebracht [Bitte einloggen oder registrieren um Links zu sehen.]

  147. #147
    JulesWDD
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    Da darf man ja gespannt sein, wie lange es dauert, bis das "unknackbare" DRM geknackt sein wird ...

  148. #148
    Krimimimi
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    Noch mehr bin ich gespannt, wie die Einführung dieses DRM stattfindet.

    Wird es den Verlagen überlassen sein, ob sie das alte oder das neue DRM auf ihre Ebooks machen? Oder bleibt dies den Shops überlassen? Oder gibt es einen Stichtag nachdem das alte DRM verschwindet?
    Falls es nebeneinander alten und neuen Kopierschutz gibt, wird man erkennen können, was der Shop einem verkaufen möchte?
    Funktionieren alte Geräte mit dem neuen Kopierschutz automatisch oder nur wenn sie ein Firmware- Update erhalten haben oder gar nicht?
    Es bleibt abzuwarten. Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass ich nicht ein Ebook mit dem neuen Kopierschutz kaufen möchte, solange er nicht knackbar ist. Eher kaufe ich bei Amazon.

  149. #149
    Martina Schein
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Da darf man ja gespannt sein, wie lange es dauert, bis das "unknackbare" DRM geknackt sein wird ...
    Ich hoffe, schnell - und vertraue da ganz auf einen speziellen Außerirdischen Helfer.
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.

  150. #150
    bpaspet
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    und vertraue da ganz auf einen speziellen Außerirdischen Helfer.

    Ich auch

    bpaspet

  151. #151
    sandglass
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    Nach einer ca. zweijährigen Phase des Ausprobierens bin ich mit dem eBook System eines der grössten Anbieters "A****N" eher unzufrieden.
    Die Geräte- und Accountbindung des harten DRM schränkt zu stark ein.
    Ich möchte selber entscheiden welches Gerät ich zum Lesen nutze.
    Auch kann ich nicht absichern, dass ich immer einen persönlichen Internetzugang besitze.
    Desweiteren kann ich auch nicht sicherstellen ein Leben lang einen Account bei "A****N" zu besitzen. Gesperrt warden kann so ein Account auch schon wegen Kleinigkeiten.
    Oder, fällt das Kindle Gerät eines Tages aus, z.B. wegen Akkuverschleiss, stehe ich vor vielen Problemen, u.A. dem Problem einer mühseligen Synchronisation.
    Wenn sich der Markt nicht deutlich ändert, werde ich wieder auf echtes Papier setzen.
    eBooks mit hartem DRM sind Abzocke.
    Möglicherweise können die Gesetzgeber hartes DRM verbieten. Das ware m.E. eine gute Lösung.

  152. #152
    JulesWDD
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    Ich denke, Sie sind mit "echtem Papier" besser bedient, wenn Sie so unzufrieden sind bzw. so viele Bedenken haben.

  153. #153
    drizztfor23
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    Zitat Zitat von JulesWDD Beitrag anzeigen
    Ich denke, Sie sind mit "echtem Papier" besser bedient, wenn Sie so unzufrieden sind bzw. so viele Bedenken haben.
    Wohl war, wer solche Problem hat sollte lieber Papier benutzen......

  154. #154
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    Erstmal ein dickes Lob an den Verfasser! Das ist verständlich beschrieben, logisch erklärt, nachvollziehbar dargestellt und vor allem: Ohne DRM-Schutz für ALLE geschrieben.

    Mein Problem: Wenn ich ein Papierbuch gelesen habe, kann ich es, ohne mich strafbar zu machen, verschenken, verkaufen, wegwerfen, verbrennen etc. Das war schon seit Gutenberg so und ist auch irgendwie nachvollziehbar. Nun kaufe ich mir das gleiche Werk, allerdings in elektronischer Form, und allein dadurch ist es strafbar, wenn ich es weitergebe. Das ist schwer zu verstehen, wenn man geistig noch ein Verfechter der "alten Werte" ist.

    Im Grunde genommen habe ich mir also das eBook nur geliehen, denn nachdem ich es gelesen habe, hat es für mich ausgedient. Vor diesem Hintergrund ist die Leihgebühr einfach zu hoch. Es wird zwar mit niedrigeren Preisen als beim Papierbuch geworben, aber dafür steckt hinter dem eBook auch viel weniger Wertschöpfung. Da muss kein Holzfäller losziehen, um einen Baum zu fällen; kein Papierkocher muss angeworfen werden, nix Papiertransport, keine Druckfarben und auch keine Druckmaschinen, kein Drucker muss bezahlt werden, kein Buchbinder... Allein die Wucherer werden mit Sicherheit nicht auf ihr als "Buchhandelsrabatt" (der heute oft bei 50 Prozent und drüber liegt) bezeichnetes Diebesgut verzichten. Insofern ist zumin dest die Aussage falsch, dass man mit der (illegalen) Weitergabe eines eBook den Autoren schädigt. Dessen Nachsehen ist marginal im Vergleich zu dem, was den Handelsketten entgeht. Allein deshalb ist das Knacken des DRM-Schutzes eher ein Akt zivilen Ungehorsams denn ein Affront gegen die Autoren.

  155. #155
    JulesWDD
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