David Monteagudo hat mit seinem Roman ein gelungenes Debüt geschafft ,ich war skeptisch in welche Richtung das Buch sich entwickelt.
Dieses Buch baut eine unglaublich atmosphärische Endzeitstimmung auf, welche geradezu greifbar ist. Der Roman ist in der Gegenwart geschrieben, jedoch in der dritten Person. Der Schreibstil ist gut und flüssig ,aber nicht hervorragend.
Wie mir das Buch gefallen hat lässt sich nicht einfach in zwei Sätzen sagen. Es ist ein Buch, das aufgrund der Vielzahl der Personen nicht leicht zu lesen ist. Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Buch heran getreten ,aber David Monteagudo hat es geschafft mich trotz Bedenken so zu fesseln, dass ich das Buch einfach zu Ende lesen musste.
Man mag es oder nicht


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Neun Freundinnen und Freunde treffen sich für ein Wochenende in einer Berghütte wieder, viele Jahre nachdem sie als Clique auseinandergegangen sind. Um Mitternacht fällt der Strom aus, die Handys funktionieren nicht mehr, die Autos starten nicht. In dem blanken Sternenhimmel ist kein einziges Flugzeug zu entdecken. Eine unheimliche Stille liegt über ihnen. Die Freunde bemühen sich, ihre Angst mit Scherzen zu überspielen, doch es will ihnen nicht so recht gelingen. In der Nacht tun sie kein Auge zu. Was ist passiert? Keiner von ihnen findet eine Erklärung. Plötzlich entdecken sie, dass einer fehlt. Rafa ist spurlos und von allen unbemerkt verschwunden. Am Morgen brechen sie zu Fuß auf. Der Weg in die Stadt führt durch ein schattiges Tal. Sie gehen hintereinander, und als sie sich zu Cova umdrehen wollen, ist sie nicht mehr da. Wer wird der Nächste sein? Unerbittlich verschwindet einer nach dem andern. Sie lösen sich lautlos in der Landschaft auf, sie verlieren sich im Nichts. Wenn es keine Erklärung mehr gibt, dann ist das das Ende. «Wer sich von Literatur in neue Welten entführen lassen will, muss dieses Buch lesen.» El País «Monteagudos Blick auf die Welt steht in der Tradition von Cormac McCarthy. Er geht bis ans Ende und lässt uns atemlos