Ich melde mich mit einem schweren Thema zurück. ;-)
Ein Buch, das wohl eine autobiographische Vorgeschichte hat, aber in einer sehr nüchternen Ich-Erzählweise geschrieben ist. Es ist aber auch irgendwie kein Roman, denn die Protagonistin bleibt Anonym. Niemand hat einen Namen.

Es geht um eine Frau, die unfruchtbar ist und ihrer Sicht auf die "fruchtbare" Welt. Sie fühlt sich anders, ist anders und ist im Leben immer wieder außen vor. Selbst als sie neue Wege geht ist immmer noch nichts so wie es sein sollte.
Hart und schonungslos spricht diese Frau alles aus, was ihr aufstößt. Das ist teils heftig. Hat mir aber sehr gut gefallen. Man gerät ordentlich ins Nachdenken über die Welt und Kinderlosigkeit.

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Muttergehäuse - Gertraud Klemm