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  1. #1
    Martina Schein
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    Freizeit-Nerd-Grufti

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    Eine New Yorker Gruppe, die dem Islamischen Staat Treue geschworen hat, enthauptet einen Journalisten im ISIS-Stil. Der Mord wird für Captain Nikki Heat vom NYPD zu mehr als nur einem weiteren Fall, als die Täter ihr nächstes Ziel ankündigen: ihren Ehemann, den Zeitschriftenautor Jameson Rook. Unterdessen konnte Heat einen flüchtigen Blick auf eine Person erhaschen, von der sie schwört, dass es sich bei ihr um ihre Mutter handelt ... eine Frau, die seit fast zwanzig Jahren tot ist.

    Spannender und unterhaltsamer Kriminalroman mit aktuellen Themen

    Nicht nur die Medien waren in den letzten Monaten voll von Artikeln über die Wahl des neuen US-Präsidenten, auch in Unter Feuer spielt dieses aktuelle Thema eine große Rolle. Die Anspielungen und Spitzen auf die beiden zum Schluss noch im Rennen verbliebenen Präsidentschaftskandidaten sind absolut lesenswert. Schade, dass der Ausgang in der Wirklichkeit nicht auch so passiert ist, wie in diesem Roman.

    Ein anderes aktuelles Thema spielt ebenfalls eine Rolle, der IS. Dieser Kriminalroman zeigt uns meiner Ansicht nach mehr als deutlich auf, wie sehr wir uns von Vorurteilen beeinflussen lassen. Auch der Patriotismus der Amerikaner und die Abneigung gegen Moslems - speziell nach 9/11 - wird gut dargestellt.

    Die Entwicklung der Beziehung zwischen Nikki Heat und Jameson Rook ist in meinen Augen klasse geschildert. Speziell so einige Dialoge zwischen den beiden zeugen zudem von großem Humor. Ihre Angst um ihn ist so detailliert gezeichnet, dass man sie absolut nachvollziehen kann.

    Der zweite Handlungsstrang dieses Buch betrifft Nikkis angeblich vor 17 Jahren ermordete Mutter, die sie an einer Bushaltestelle nahe des 20. Reviers lebend gesehen haben will. Nicht so toll fand ich den Bug in diesem Strang. Mehr verrate ich jedoch nicht. Aufmerksame Leser dieser Reihe werden ihn selbst finden.

    Wie schon die vorigen Bände ist auch dieser Krimi locker und flüssig geschrieben. Spannung sowie gute Unterhaltung sind garantiert. Die Protagonisten finde ich ebenso sympathisch wie die Handlungsträger in der Serie.

    Das Buch endet diesmal mit einem tollen Cliffhanger.


    Ein anderer Protagonist aus Castles Feder, Derrick Storm wartet in Nikkis alter Wohnung im Lieblingssessel ihrer Mutter sitzend auf sie.



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    Geändert von Martina Schein (02.12.16 um 16:54 Uhr)
    Ein Tag ohne Lesen ist ein ebenso verlorener Tag wie ein Tag ohne Lachen.
    Thanks Blondi hat/haben sich bedankt